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Shorties |
Kurzkritiken |
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RED PLANET |
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[News] Überraschung! Wenn man mal
von der penetrant vorgetragenen Gottesfürchtigkeit absieht - die
eh obligatorisch für amerikanische Filme des Mainstreams ist - bleibt
tatsächlich ein unterhaltsamer, weil selbstironischer, Scifi-Film.
Die Effekte sind ganz gut gelungen und der pseudophilosophische
Background, die Handlung und die Vorhersehbarkeit halten sich in
erträglichen Grenzen. Wenn man auch meist weiss, was passieren
wird, so ist es immerhin noch toll anzusehen, wie es dann tatsächlich
passiert.
Okay, wirklich überzeugend kann ich's nicht argumentieren, dass
der Film wenigstens zur Gehirnschonung Spaß macht, wahrscheinlich
lag's daran, dass ich einfach keinerlei Erwartung hatte, und das
hat schon manchem schlechteren Streifen geholfen.
Nein, aber ehrlich, auch wenn's schizophren klingt, er
ist okay. *gg*
Einschieben will ich noch, dass da Carrie-Anne Moss mitspielt.
Was, der Name sagt Dir nichts?!? MATRIX,
Trinity! Und immerhin da ist Hollywood wieder ganz gut drin, so a
bisserl emanzipatorisch, und ausnahmsweise net ganz so verschämt.
Relativ betrachtet.
Sogar der Bordcomputer ist weiblich, und versucht künstlich
Intelligenz erst gar nicht vorzutäuschen, dazu ist er zu menschlich.
was aber wiederum ganz witzig ist.
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RITTER AUS LEIDENSCHAFT |
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[News] Was an diesem Film
schon mal ins Auge sticht, ist der grottenschlechte
deutsche Titel - denn den hat er sich nicht verdient.
Ich war wieder einmal ziemlich überrascht, als ich den
Film sah. Nicht nur, weil er im
Gasometer-Kino
in einem Saal vom allerfeinsten gezeigt wurde, sondern weil
er wirklich gut war. [Oder bin ich bezüglich der Filmqualität
mittlerweile zu kritisch beziehungsweise pessimistisch, dass
es gar nicht anders kommen konnte?]
Dabei ist Skepsis wohl durchaus angebracht, bei dem
Titel, einem Kostümfilm, der Queen für den Soundtrack
gebraucht (hatten wir doch schon mal, oder?) und der
Story, bei der zu erwarten war, dass wieder einmal das
Motto "was immer Du auch willst, Du kannst es schaffen"
aufs schlimmste strapaziert würde.
Nun, ich lag mit meinen Annahmen falsch. Okay, die
Originalität der Story hält sich in Grenzen, aber sie
wird sehr erfrischend, sehr selbstironisch und flott
erzählt - selbst für Peinlichkeiten besonders
anfällige Szenen wurden geschickt rübergebracht.
Die Dialoge sprudeln über vor Wortwitz und das
Gros der Schauspieler bringt auch die entsprechende
Leistung.
Wesentliche Kritik-Punkte bleiben nur, dass die
Turnier-Szenen (auch wenn sie gut gemacht sind)
mit der Zeit zu viel werden und dass die Story eben
schwer vorhersehbar ist.
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SAVE THE LAST DANCE |
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[News]
"Dirty
Dancing" war gestern, nu haben wir
"Save
the last Dance". Oder war's umgekehrt? Hmmm... Okay, die Musik
hat sich gewandelt, aber sonst? Nix ist neu, weder die Story, noch
die Aufbereitung - und das kommt von MTV, dem Sender, der vor
Kreativität nur so übersprudelt? Öde...
Natürlich sind die Danceszenen ziemlich cool geraten, die
Dialoge sind schlagfertig... Wenn man also dazu neigt, bekifft ins
Kino zu gehen, könnte man glatt Spaß dran haben.
Aber halt, es war ja Entertainment, großes Hollywood-Emotionen-Kino!
Okay, dann Brain raus, zurücklehnen und berieseln lassen, ja, es lohnt
vielleicht gar, ein paar Taschentücher dabeizuhaben, es gibt durchaus
ein paar anrührende Szenen...
Bleibt sich nur zu fragen, wieso es heute noch immer aktuell ist,
einen Film zu machen, in dem eine Liebschaft vom Rassismus bedroht
wird. Wie lange macht man die schon, wie viele wurden schon gedreht?
Ist denn gar nix weitergegangen in der Gesellschaft...?
Wenn man's genau nimmt, versagt der Film ja auch da, denn da
kommt doch dieses Mädel vom Land, in einer weißen Gegend aufgewachsen,
in ein Ghetto von Chicago, in dem beinahe ausschliesslich Schwarze
leben, und ist davon total unbeeindruckt, ja, binnen kurzem sogar
völlig integriert... Ziemlich flashig, aber wir wollen's nicht
so genau nehmen.
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SCARY MOVIE |
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[News] Endlich mal wieder ein
Film, bei dem man aus dem Lachen kaum
mehr rauskommt, und zwar aus vollem Herzen. Das Hirn möge man daheim
lassen, was gelegentlich eh nicht schaden kann. "Scary Movie" ist ein
Film in bester "Hot Shots"- oder "Nackte Kanone"-Tradition, daher
auch auf entsprechendem intellektuellem Niveau. Aber diese Art liebe
ich. ;-)
Empfehlenswert wäre aber, wenn man so manchen Streifen der Neunziger,
vornehmlich des Horror-Genres, gesehen hat. Ich sag' hier nicht, welche,
um nicht den Ratespass zu verderben. Wer's wissen will, schreibe mir eine
Mail, ich versuch' dann
eine Liste zu verfassen. ;-) Die Anspielungen sind jedenfalls ziemlich
gelungen.
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SCARY MOVIE II |
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Filmstart: 11.10.2001
Imdb |
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[News] Hm, "Scary Movie 2" scheint
es so zu ergehen, wie der von ihnen im ersten Teil persiflierten
"Scream-Reihe"... Der zweite Teil ist deutlich schwächer, und
zwar gerade weil er nun noch mehr übertreibt, und sich leider
auch zu wiederholen beginnt.
Viele der Gags fangen sehr gut an, werden dann aber bis zum
Exzess in die Länge gezogen. Das positive daran ist jedenfalls,
dass sie ohne Rücksicht auf Political Correctness ausfallen.
Ist jedenfalls nicht notwendig, deswegen ins Kino zu gehen,
zieh' ihn Dir mit ein paar Freunden bei einem Videoabend
und diverser bewusstseinserweiternder Stoffe rein, dann bringt
er's. ;-)
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SHAFT |
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[News] Eigentlich mag
ich Samuel L. Jackson ja. Seit seiner Performance
in "Pulp Fiction" find' ich ihn genial. Und er war auch in "Shaft"
gut. Auch der Film hat mir gefallen. Man fragt sich halt nur, was
für eine Message er hatte. Er hatte eine, keine Widerrede, es ging
schliesslich um Rassismus. Also wollte man etwas ausdrücken. Aber
was man neben der Selbstverständlichkeit, dass Rassismus Scheisse
ist, damit sagte, war eigentlich nur, dass Gewalt nicht bloß eine
Lösung, sondern DIE Lösung ist, und das fand ich wieder Scheisse,
auch wenn ich nix gegen fiktive Gewalt habe... Aber Sammy macht es
sich vielleicht ein bissi zu einfach. Es ist allerdings nicht zu
leugnen, dass es eine gute Möglichkeit der Kanalisierung von
Aggression ist, wenn er dem arroganten Schnösel von einem Rassisten
die Fresse poliert. Besser, man zieht sich so einen Film rein, als
das in Natura zu proben.
Wenn Du aber die Message zum Teufel jagst, bleibt ein spannender
Streifen, mit cooler Musik und eben solchem Style. Da haben die
Amis wieder gute Arbeit geleistet, und Sammy bringt das souverän
rüber... Nur die Verfolgungsjagden und Schiessereien am Schluss
gehen an die Grenze des Erträglichen, weil unser Nigger dabei fast
unverwundbar ist. Aber mit den Showdowns haben die Brüder von drüben
ohnehin meistens Schwierigkeiten - kann man ihnen nicht verdenken,
sie wollen/müssen ja Kasse machen, und das ist, was das Volk will.
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SHREK |
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[News] Orgasmisch!
Mann, hab' ich schon lange nicht mehr so im Kino gelacht.
Alleine die Computergrafik ist gigantisch, dann aber auch
noch der enorme Witz dabei - einfach ein Film zum Wohlfühlen,
mit ungeheuer sympathischen Charakteren.
Sämtliche Märchen werden auf die Schaufel genommen, ganz
besonders der disneytypische Kitsch, mit umwerfenden Pointen
und einem atemberaubenden Tempo.
Ja, sicher, die Story ist leicht vorhersehbar und ganz
ohne Kitsch kommt diese Produktion natürlich auch nicht
aus - aber das stört den Spaß dran kaum.
Besonders bemerkenswert finde ich, dass all die
computergenerierten Trickfilme bisher - sieht man von
"Dinosaurier" ab - von solcher
Qualität waren. Die Befürchtung lag' ja nahe, dass dabei
hauptsächlich Schauwerte produziert würden. Dennoch waren
alle, also
"Toy
Story I+II" und
"Das
große Krabbeln" sowie
"Antz"
von großem Unterhaltungswert. Hoffentlich geht das so weiter...
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SKI TO THE MAX |
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[News] Furchtbar, einfach nur schlecht.
IMAX-Filme sind eh meist eine Gratwanderung zwischen fantastischen
Aufnahmen und einem grade noch annehmbaren (falls überhaupt vorhandenem)
Inhalt. Normalerweise macht das eine das andere wett, aber in dem Fall
schüttelt man ob der unfreiwilligen Komik nur mehr den Kopf.
Willy Bogner, der uns schon mit
"Feuer, Eis
und Dynamit" quälte, legt mit ein "Ski to the MAX" ein dokumentarisches
Äquivalent zum Pornofilm vor. Absolut unnötige und peinliche 'Handlungssequenzen'
dienen als Verbindung zwischen den sportlichen Höchstleistungen. Wobei
selbst letztere hier eher langweilig anmuten.
Anfangs wird man von einem nicht enden wollenden 'versteckten'
Werbeteil für Audi genervt, in dem das Auto in den unmöglichsten
Situationen ins Bild gerückt wird. Und anschliessend folgen eine
Menge Abfahrten von Skifahrern, die nur zum Teil etwas Besonderes
sind. Seltsamerweise kommen Snowboarder, die ja doch schon eine
sehr große Gruppe ausmachen, nur am Rande vor...
Stürze wurden zum Teil nicht rausgeschnitten, was okay wäre,
wenn sie besonders witzig oder spektakulär wären... Zudem spiegelt
der Film ja perfekte Sportler wieder und es wirkt einigermaßen
merkwürdig, wenn sie dann immer wieder die schönsten Sprünge
vergeigen.
Last but not least ist der Film irgendwie anachronistisch geworden,
als würde er aus den achtzigern stammen, die Versuche, modern zu
sein, kommen höchst unbeholfen rüber. Selbst die Musik entspricht
nicht dem, was momentan von den betroffenen Sportlern oder der
angesprochenen jungen Generation gehört wird...
Also einfach nur schlecht...
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SPACE COWBOYS |
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[News] Ich bin mir sicher, so
manchem kann das Altersheim gar nicht weit genug
entfernt sein, in das man die lieben Senioren abschieben könnte. Aber der
Weltraum, das Space Shuttle als Pensionisten Residenz? Ungewöhnliche
Vorstellung. Das käme Clint Eastwood wohl auch nicht in den Sinn. Er und
seine drei rüstigen Kollegen, alle an der Spitze von Hollywood, sind
besser drauf, als so mancher junger Held...
Bloß das Ende - yo, ich weiss, das kreide ich fast jedem Film an, aber
es STIMMT nunmal... - ist ziemlich daneben. Wieder einmal musste grenzenlos
übertrieben werden, und einer der Opis opfert sich, wie das die Amis halt
so lieben. Ja, er hat sein Leben für uns gelassen... (Schön blöd, würd' ich
sagen.) Aber auch hier stimmt, was die Jungs bringen, sie können ja nix
dafür, dass sie die Welt retten müssen, das wurde ihnen von Warner Bros.
(respektive den Gesetzen der freien Marktwirtschaft) aufoktroyiert.
Gott darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, wir wissen ja, in manchen
US-Bundesstaaten wird sogar die Schöpfung der Evolutionstheorie vorgezogen.
Zum Ausgleich gibt Donald Sutherland einen alten Geilspecht der Sonderklasse,
so gut gelaunt, dass sich ihm die Frauen wahrscheinlich ohnehin freiwillig
hingaben...
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TEUFLISCH |
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[News] Warum nur versuchen sie es immer
und immer wieder? Ist denn das Publikum wirklich so blöd? Diese Komödie
von Harold Ramis
("Und täglich
grüßt das Murmeltier") mit Elizabeth Hurley und Brendan Fraser
ist eigentlich ganz witzig, auch wenn die Idee uralt ist.
Um an 'sein' Mädchen zu gelangen, geht Elliot Richards (Fraser) einen
Pakt mit dem Teufel (Hurley) ein, der/die ihm sieben Wünsche gewährt,
um dieses Ziel zu erreichen, dabei natürlich immer wieder Blödsinn
treibt, oder es allzu wörtlich nimmt.
Aber nein, das ist nicht genug, müssen wir auch noch die altbekannte
Lehre draus ziehen, dass es sich nicht lohnt, die Seele zu verkaufen,
dass nur man selbst seines Glückes Schmied ist. Blabla... *ächz*
Um wirklich Spaß an dem Film zu haben, sollte man ungefähr fünfzehn
Minuten vor Schluss rausgehen, dann hat man das Gefühl, einfach nur
unterhalten worden zu sein. Sicher nicht auf überragende Art, aber
doch das Ticket wert.
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THE 6TH DAY |
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[News] Okay, ich geb's zu, ein
besserer Schauspieler war Arnie (Schwarzenegger) auch schon
mal. Hier merkt man mal wieder, dass das halt nicht so seine
Stärke ist. Aber er hat mal wieder ein besseres Händchen für's
Drehbuch gezeigt, denn seit
"True
Lies", finde ich, war nix wirklich Gutes dabei.
Eine kleine Reminiszenz an "End of Days"
gibt's aber schon noch. Auch dieses Mal spielt die katholische
Kirche als Hauptgegner des Klonens eine wichtige Rolle, es ist
ja auch der "sechste Tag", an dem der good old Lord den Menschen
angeblich erschuf. Passenderweise wird Arnie als verfechter
alter Werte auch noch Adam genannt. Na ja, so lange er nicht
Adam Rib oder so heisst... *gg*
Sagen wir's gleich so: An der Message scheitert der Film,
allerdings bringt er's humorvoller rüber, gelegentlich sogar
richtig schwarz, und - wenn man mal vom SciFi Szenario absieht -,
hält er sich mit Übertreibungen à la
"Mission
Impossible II" zurück.
Es mangelt ihm dafür an innovativen Elementen, auch wenn
er etwas unbedarft mit "modernen" Schnitt- und Verfremdungseffekten
arbeitet, so wirkt er etwas konventionell.
Immerhin birgt die Story ein paar ganz gute Ideen
in sich, die ein wenig an
"Total
Recall" erinnern - was ja durchaus positiv zu bewerten ist.
Schliesslich eröffnet das Klonen ja eine Menge Möglichkeiten,
die hier natürlich so weit's nur geht ausgereizt werden.
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THE GRINCH |
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[News] Jim Carrey... Ich
muss ja zugeben, ich vergöttere ihn. Wie man das halt kann, wenn
man kein Fan ist. Er ist der, der ich nie sein werde, auch wenn
ich natürlich viel besser bin. Nur zu schüchtern, um ausreichend
aus mir heraus zu gehen. Er ist einfach... Er ist... Jim Carrey,
der genialste lebende Komiker - neben ein paar anderen, die
mindestens genauso gut sind. Aber seine Grimassen sind unumstrittene
Weltspitze.
Damit habe ich auch schon das beste am Film vorweggenommen. Er
lebt mit Jim Carrey, und wie auch noch. Obwohl: "The Grinch" ist
schon okay, ich hatte nur einfach zu große Erwartungen, konnte also
mehr oder weniger nur enttäuscht werden.
Das einzig wirklich nervige sind die Stimme des Erzählers (ist
im Original Anthony Hopkins) und die Gesangseinlagen, die allerdings
zum Glück eh nur sehr sporadisch vorkommen.
Sonst bleibt immerhin eine ganz nette Erinnerung daran, dass
Weihnachten nicht ein Fest für den Handel ist... *lol* Wie bitte?
Seit wann? Wer's glaubt... Aber es ist immerhin ein ganz netter
Versuch. Übrigens: Der Film ist on Top der amerikanischen Charts,
also sozusagen ein wirklich sauberes Plädoyer wider den Kommerz.
Aber lasst Euch davon nicht stören, wir haben nichts anderes
erwartet. Jim Carreys Gestik, Mimik und Körper entschädigen für
vieles. Und so ein bisserl wird der Xmas-Fanatismus ja doch
verarscht, und das ist gut so.
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TOMB RAIDER |
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[News] "Billige Kopie" ist irgendwie das
erste, was einem durch den Kopf schiesst, wenn der Film beginnt. Die
Kampfszenen erinnern fatal an "Die Matrix",
sind ähnlich mit Musik unterlegt wie in Dutzenden Filmen und Kampfspielen
zuvor - und natürlich nötigt
"Indiana Jones"
permanent zum Vergleich...
Okay, also mit Originalität kann der Film nicht punkten. Jetzt noch
Hirn aus, denn was einem da versucht wird, zu verkaufen, ist zum Teil
schon wieder ziemlich billig.
Was bleibt? Also, ein optisch doch sehr gut aufgemachter Film, mit
einigen gut inszenierten Action-Szenen, die auch akustisch gut kommen.
Und in der Hinsicht fand ich ihn wirklich nicht schlecht.
Aja, den Film zu kritisieren, ohne auf Angelina Jolie zu verweisen,
würde wahrscheinlich als Frevel geahndet werden. Daher: Wenn ihre Titten
für den Film nicht künstlich "verstärkt" wurden, und zwar auch noch
so schlecht, dass man gelegentlich das Gefühl hat, Angelina wäre wie
ihr virtuelles alter ego aus Polygonen, fresse ich einen Besen. Und da
glaube ich keinem, der was anderes erzählt. Ansonsten macht sie ihre
Sache sehr gut, Rundungen hin oder her, sie hat einfach Ausstrahlung.
Aber wie gesagt, Hirn ab, so viel Coolness ruft sonst nur unpassende
Lachanfälle hervor. ;-)
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WAS FRAUEN WOLLEN |
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[News] Mel Gibson, gut drauf. Das
genügt. Echt! Ich denke, man kann sich eine Spielfilmlänge auch
ganz gut drüber amüsieren, wenn der Mann einfach nur gut drauf
ist. Und in "Was Frauen wollen" ist er verdammt gut drauf. Schon
fast ein Grund, schwul zu werden.
Andererseits: Helen Hunt ist auch nicht von der Hand zu weisen,
schon in "Besser geht's nicht" war sie
auf ihre ganz unspektakuläre Art umwerfend. Man sollte halt doch
für alle Geschlechter offen sein...
Insofern ist der Film auch keine Neuigkeit. Auch wenn Mel
Gibson telepathisch erfasst, was Frauen angeblich denken, sind
wir Männer abschliessend genauso klug als wie zuvor. Und das ist
auch gut so, der Reiz würde zu schnell verloren gehen.
Ausserdem stelle ich mal einfach so die Theorie in den Raum,
dass man nie denjenigen oder das Geschlecht verstehen wird, in
das man verknallt ist, weil die Interaktionsebene einfach eine
zu tiefe ist... Schliesslich treffen da die persönlichsten Gefühle
und Wünsche zweier Menschen aufeinander... Männer kapieren die
Frauen nicht und vice versa, Schwule ihre Partner wahrscheinlich
ebensowenig wie Lesben ihre Freundinnen...
Und der Film will uns auch gar nicht weismachen, dass er dabei
weiterhelfen wollte. Sein Ziel ist ganz offensichtlich, uns zu
unterhalten, und darin ist er genial. Eine gute Mischung aus
Slapstick und Screwball, die man unbeschwert geniessen und wieder
hinter sich lassen kann. Have FuN!
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WILD WILD WEST |
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[News] Will Smith, Barry Sonnenfeld -
das Team von "Men in Black", das weckt große Erwartungen, selten
zuvor habe ich bei einem Film so gelacht, wie bei diesem. Anzunehmen,
daß "Wild Wild West" daran anschließt. Aber leider nein,
der Film ist um einiges langweiliger und unlustiger als der Vorgänger.
Ich würd' sogar sagen, der bisher schlechteste mit Will Smith.
Die Effekte können sich sehen lassen - aber, um ehrlich zu sein,
daß ist doch heute eh bei allen Filmen so. Die computergenerierten
Viecher und Szenarien sind geil, aber eindeutig zu wenig, um dem Film
sowas wie Substanz zu verleihen. Und trotz aller Action wartete zumindest
ich ständig darauf, daß es endlich mal los geht - und ganz un-
vermittelt ist alles zu Ende.
Immerhin, sie scheinen gewußt zu haben, daß nicht viel
drinsteckt, so ist der Film auch nicht überlang geworden, und man
könnte beinahe das Gefühl bekommen, er wäre kurzweilig -
was aber wohl nur eine Täuschung ist.
Cool fand ich einige der Anspielungen und Wortspiele - aber das ist
einfach etwas, worauf ich ganz speziell anspringe, glaube nicht, daß
das die Massen ins Kino lockt.
Denn egal was, zum Blockbuster hat er's ja trotzdem gebracht, klar, denn
das Vertrauen in die Protagonisten ist hoch. Kevin Kline, Salma
Hayek und Kenneth Brannagh stehen auch eher für gute Streifen - aber
das muß im Grunde nix heißen, wer weiß, was sie alle
mit WWW absahnen konnten.
Also, wenn schon Effekt-Spektakel, dann lieber an einem Kino-Montag - am
besten überhaupt einladen lassen. :-) |
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WINNETOU & OLD SHATTERHAND
- im Tal der Toten |
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[News] Ist ja ganz witzig, sich
mal wieder einen alten Film im Kino anzusehen - Dieser Teil von
"Winnetou" stammt immerhin aus dem Jahre 1968. Zumal man ja immer
Vergleiche anstellt, von wegen heute und der guten alten Zeiten.
Na ja, alt ist "Winnetou" vielleicht, aber gut?
Lässt man den Aspekt der Neugierde weg, bleibt nicht mehr
viel übrig. Er ist schlecht gespielt, schlecht getimed, haarsträubend
naiv und mit nerviger Musik untermalt. Die Aufnahmen, vor allem
der Landschaften sind hingegen gelungen.
Vor Brutalität wird in diesem "Kinderfilm auch nicht wirklich
zurückgeschreckt - die hehren Schützer der Kinderpsyche mögen
sich da also mal drüber den Kopf zerbrechen, ob nicht eher die
Sensibilität dafür gewachsen ist, als die effektive Zunahme der
Gewalt (besonders im Verhältnis zum gewaltigen Anstieg der
Produktionen).
Aber wir wollen aufgrund der dreissig Jahre Gnade wallten
lassen und sagen: Ganz lieb. ;-)
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Last Update: © madLoOm 08.04.2002
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