Shorties
Kurzkritiken
[A-H] [I-Q] showing: R-Z [Back to CinePhreak]
 RED PLANET
Red Planet
Film.at
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[News] Überraschung! Wenn man mal von der penetrant vorgetragenen Gottesfürchtigkeit absieht - die eh obligatorisch für amerikanische Filme des Mainstreams ist - bleibt tatsächlich ein unterhaltsamer, weil selbstironischer, Scifi-Film.

Die Effekte sind ganz gut gelungen und der pseudophilosophische Background, die Handlung und die Vorhersehbarkeit halten sich in erträglichen Grenzen. Wenn man auch meist weiss, was passieren wird, so ist es immerhin noch toll anzusehen, wie es dann tatsächlich passiert.

Okay, wirklich überzeugend kann ich's nicht argumentieren, dass der Film wenigstens zur Gehirnschonung Spaß macht, wahrscheinlich lag's daran, dass ich einfach keinerlei Erwartung hatte, und das hat schon manchem schlechteren Streifen geholfen.

Nein, aber ehrlich, auch wenn's schizophren klingt, er ist okay. *gg*

Einschieben will ich noch, dass da Carrie-Anne Moss mitspielt. Was, der Name sagt Dir nichts?!? MATRIX, Trinity! Und immerhin da ist Hollywood wieder ganz gut drin, so a bisserl emanzipatorisch, und ausnahmsweise net ganz so verschämt. Relativ betrachtet.

Sogar der Bordcomputer ist weiblich, und versucht künstlich Intelligenz erst gar nicht vorzutäuschen, dazu ist er zu menschlich. was aber wiederum ganz witzig ist.

06.03.2001
 RITTER AUS LEIDENSCHAFT
Ritter aus Leidenschaft > Goto MovieWeb
Film.at
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[News] Was an diesem Film schon mal ins Auge sticht, ist der grottenschlechte deutsche Titel - denn den hat er sich nicht verdient.

Ich war wieder einmal ziemlich überrascht, als ich den Film sah. Nicht nur, weil er im Gasometer-Kino in einem Saal vom allerfeinsten gezeigt wurde, sondern weil er wirklich gut war. [Oder bin ich bezüglich der Filmqualität mittlerweile zu kritisch beziehungsweise pessimistisch, dass es gar nicht anders kommen konnte?]

Dabei ist Skepsis wohl durchaus angebracht, bei dem Titel, einem Kostümfilm, der Queen für den Soundtrack gebraucht (hatten wir doch schon mal, oder?) und der Story, bei der zu erwarten war, dass wieder einmal das Motto "was immer Du auch willst, Du kannst es schaffen" aufs schlimmste strapaziert würde.

Nun, ich lag mit meinen Annahmen falsch. Okay, die Originalität der Story hält sich in Grenzen, aber sie wird sehr erfrischend, sehr selbstironisch und flott erzählt - selbst für Peinlichkeiten besonders anfällige Szenen wurden geschickt rübergebracht.

Die Dialoge sprudeln über vor Wortwitz und das Gros der Schauspieler bringt auch die entsprechende Leistung.

Wesentliche Kritik-Punkte bleiben nur, dass die Turnier-Szenen (auch wenn sie gut gemacht sind) mit der Zeit zu viel werden und dass die Story eben schwer vorhersehbar ist.

12.09.2001
 SAVE THE LAST DANCE
Save the last Dance > Goto MovieWeb
Film.at
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[News] "Dirty Dancing" war gestern, nu haben wir "Save the last Dance". Oder war's umgekehrt? Hmmm... Okay, die Musik hat sich gewandelt, aber sonst? Nix ist neu, weder die Story, noch die Aufbereitung - und das kommt von MTV, dem Sender, der vor Kreativität nur so übersprudelt? Öde...

Natürlich sind die Danceszenen ziemlich cool geraten, die Dialoge sind schlagfertig... Wenn man also dazu neigt, bekifft ins Kino zu gehen, könnte man glatt Spaß dran haben.

Aber halt, es war ja Entertainment, großes Hollywood-Emotionen-Kino! Okay, dann Brain raus, zurücklehnen und berieseln lassen, ja, es lohnt vielleicht gar, ein paar Taschentücher dabeizuhaben, es gibt durchaus ein paar anrührende Szenen...

Bleibt sich nur zu fragen, wieso es heute noch immer aktuell ist, einen Film zu machen, in dem eine Liebschaft vom Rassismus bedroht wird. Wie lange macht man die schon, wie viele wurden schon gedreht? Ist denn gar nix weitergegangen in der Gesellschaft...?

Wenn man's genau nimmt, versagt der Film ja auch da, denn da kommt doch dieses Mädel vom Land, in einer weißen Gegend aufgewachsen, in ein Ghetto von Chicago, in dem beinahe ausschliesslich Schwarze leben, und ist davon total unbeeindruckt, ja, binnen kurzem sogar völlig integriert... Ziemlich flashig, aber wir wollen's nicht so genau nehmen.

09.02.2001
 SCARY MOVIE
Scary Movie > Goto MovieWeb
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[News] Endlich mal wieder ein Film, bei dem man aus dem Lachen kaum mehr rauskommt, und zwar aus vollem Herzen. Das Hirn möge man daheim lassen, was gelegentlich eh nicht schaden kann. "Scary Movie" ist ein Film in bester "Hot Shots"- oder "Nackte Kanone"-Tradition, daher auch auf entsprechendem intellektuellem Niveau. Aber diese Art liebe ich. ;-)

Empfehlenswert wäre aber, wenn man so manchen Streifen der Neunziger, vornehmlich des Horror-Genres, gesehen hat. Ich sag' hier nicht, welche, um nicht den Ratespass zu verderben. Wer's wissen will, schreibe mir eine Mail, ich versuch' dann eine Liste zu verfassen. ;-) Die Anspielungen sind jedenfalls ziemlich gelungen.

17.11.2000
 SCARY MOVIE II
Scary Movie II > Goto MovieWeb
Filmstart: 11.10.2001
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[News] Hm, "Scary Movie 2" scheint es so zu ergehen, wie der von ihnen im ersten Teil persiflierten "Scream-Reihe"... Der zweite Teil ist deutlich schwächer, und zwar gerade weil er nun noch mehr übertreibt, und sich leider auch zu wiederholen beginnt.

Viele der Gags fangen sehr gut an, werden dann aber bis zum Exzess in die Länge gezogen. Das positive daran ist jedenfalls, dass sie ohne Rücksicht auf Political Correctness ausfallen.

Ist jedenfalls nicht notwendig, deswegen ins Kino zu gehen, zieh' ihn Dir mit ein paar Freunden bei einem Videoabend und diverser bewusstseinserweiternder Stoffe rein, dann bringt er's. ;-)

27.07.2001
 SHAFT
Shaft > Goto MovieWeb
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[News] Eigentlich mag ich Samuel L. Jackson ja. Seit seiner Performance in "Pulp Fiction" find' ich ihn genial. Und er war auch in "Shaft" gut. Auch der Film hat mir gefallen. Man fragt sich halt nur, was für eine Message er hatte. Er hatte eine, keine Widerrede, es ging schliesslich um Rassismus. Also wollte man etwas ausdrücken. Aber was man neben der Selbstverständlichkeit, dass Rassismus Scheisse ist, damit sagte, war eigentlich nur, dass Gewalt nicht bloß eine Lösung, sondern DIE Lösung ist, und das fand ich wieder Scheisse, auch wenn ich nix gegen fiktive Gewalt habe... Aber Sammy macht es sich vielleicht ein bissi zu einfach. Es ist allerdings nicht zu leugnen, dass es eine gute Möglichkeit der Kanalisierung von Aggression ist, wenn er dem arroganten Schnösel von einem Rassisten die Fresse poliert. Besser, man zieht sich so einen Film rein, als das in Natura zu proben.

Wenn Du aber die Message zum Teufel jagst, bleibt ein spannender Streifen, mit cooler Musik und eben solchem Style. Da haben die Amis wieder gute Arbeit geleistet, und Sammy bringt das souverän rüber... Nur die Verfolgungsjagden und Schiessereien am Schluss gehen an die Grenze des Erträglichen, weil unser Nigger dabei fast unverwundbar ist. Aber mit den Showdowns haben die Brüder von drüben ohnehin meistens Schwierigkeiten - kann man ihnen nicht verdenken, sie wollen/müssen ja Kasse machen, und das ist, was das Volk will.

17.11.2000
 SHREK
Shrek > Goto MovieWeb
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[News] Orgasmisch! Mann, hab' ich schon lange nicht mehr so im Kino gelacht. Alleine die Computergrafik ist gigantisch, dann aber auch noch der enorme Witz dabei - einfach ein Film zum Wohlfühlen, mit ungeheuer sympathischen Charakteren.

Sämtliche Märchen werden auf die Schaufel genommen, ganz besonders der disneytypische Kitsch, mit umwerfenden Pointen und einem atemberaubenden Tempo.

Ja, sicher, die Story ist leicht vorhersehbar und ganz ohne Kitsch kommt diese Produktion natürlich auch nicht aus - aber das stört den Spaß dran kaum.

Besonders bemerkenswert finde ich, dass all die computergenerierten Trickfilme bisher - sieht man von "Dinosaurier" ab - von solcher Qualität waren. Die Befürchtung lag' ja nahe, dass dabei hauptsächlich Schauwerte produziert würden. Dennoch waren alle, also "Toy Story I+II" und "Das große Krabbeln" sowie "Antz" von großem Unterhaltungswert. Hoffentlich geht das so weiter...

10.07.2001
 SKI TO THE MAX
Ski to the MAX > Goto Official Site
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[News] Furchtbar, einfach nur schlecht. IMAX-Filme sind eh meist eine Gratwanderung zwischen fantastischen Aufnahmen und einem grade noch annehmbaren (falls überhaupt vorhandenem) Inhalt. Normalerweise macht das eine das andere wett, aber in dem Fall schüttelt man ob der unfreiwilligen Komik nur mehr den Kopf.

Willy Bogner, der uns schon mit "Feuer, Eis und Dynamit" quälte, legt mit ein "Ski to the MAX" ein dokumentarisches Äquivalent zum Pornofilm vor. Absolut unnötige und peinliche 'Handlungssequenzen' dienen als Verbindung zwischen den sportlichen Höchstleistungen. Wobei selbst letztere hier eher langweilig anmuten.

Anfangs wird man von einem nicht enden wollenden 'versteckten' Werbeteil für Audi genervt, in dem das Auto in den unmöglichsten Situationen ins Bild gerückt wird. Und anschliessend folgen eine Menge Abfahrten von Skifahrern, die nur zum Teil etwas Besonderes sind. Seltsamerweise kommen Snowboarder, die ja doch schon eine sehr große Gruppe ausmachen, nur am Rande vor...

Stürze wurden zum Teil nicht rausgeschnitten, was okay wäre, wenn sie besonders witzig oder spektakulär wären... Zudem spiegelt der Film ja perfekte Sportler wieder und es wirkt einigermaßen merkwürdig, wenn sie dann immer wieder die schönsten Sprünge vergeigen.

Last but not least ist der Film irgendwie anachronistisch geworden, als würde er aus den achtzigern stammen, die Versuche, modern zu sein, kommen höchst unbeholfen rüber. Selbst die Musik entspricht nicht dem, was momentan von den betroffenen Sportlern oder der angesprochenen jungen Generation gehört wird...

Also einfach nur schlecht...

11.01.2001
 SPACE COWBOYS
Space Cowboys > Goto MovieWeb
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[News] Ich bin mir sicher, so manchem kann das Altersheim gar nicht weit genug entfernt sein, in das man die lieben Senioren abschieben könnte. Aber der Weltraum, das Space Shuttle als Pensionisten Residenz? Ungewöhnliche Vorstellung. Das käme Clint Eastwood wohl auch nicht in den Sinn. Er und seine drei rüstigen Kollegen, alle an der Spitze von Hollywood, sind besser drauf, als so mancher junger Held...

Bloß das Ende - yo, ich weiss, das kreide ich fast jedem Film an, aber es STIMMT nunmal... - ist ziemlich daneben. Wieder einmal musste grenzenlos übertrieben werden, und einer der Opis opfert sich, wie das die Amis halt so lieben. Ja, er hat sein Leben für uns gelassen... (Schön blöd, würd' ich sagen.) Aber auch hier stimmt, was die Jungs bringen, sie können ja nix dafür, dass sie die Welt retten müssen, das wurde ihnen von Warner Bros. (respektive den Gesetzen der freien Marktwirtschaft) aufoktroyiert.

Gott darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, wir wissen ja, in manchen US-Bundesstaaten wird sogar die Schöpfung der Evolutionstheorie vorgezogen. Zum Ausgleich gibt Donald Sutherland einen alten Geilspecht der Sonderklasse, so gut gelaunt, dass sich ihm die Frauen wahrscheinlich ohnehin freiwillig hingaben...

17.11.2000
 TEUFLISCH
Teuflisch > Goto MovieWeb
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[News] Warum nur versuchen sie es immer und immer wieder? Ist denn das Publikum wirklich so blöd? Diese Komödie von Harold Ramis ("Und täglich grüßt das Murmeltier") mit Elizabeth Hurley und Brendan Fraser ist eigentlich ganz witzig, auch wenn die Idee uralt ist.

Um an 'sein' Mädchen zu gelangen, geht Elliot Richards (Fraser) einen Pakt mit dem Teufel (Hurley) ein, der/die ihm sieben Wünsche gewährt, um dieses Ziel zu erreichen, dabei natürlich immer wieder Blödsinn treibt, oder es allzu wörtlich nimmt.

Aber nein, das ist nicht genug, müssen wir auch noch die altbekannte Lehre draus ziehen, dass es sich nicht lohnt, die Seele zu verkaufen, dass nur man selbst seines Glückes Schmied ist. Blabla... *ächz*

Um wirklich Spaß an dem Film zu haben, sollte man ungefähr fünfzehn Minuten vor Schluss rausgehen, dann hat man das Gefühl, einfach nur unterhalten worden zu sein. Sicher nicht auf überragende Art, aber doch das Ticket wert.

21.01.2001
 THE 6TH DAY
The 6th Day > Goto MovieWeb
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[News] Okay, ich geb's zu, ein besserer Schauspieler war Arnie (Schwarzenegger) auch schon mal. Hier merkt man mal wieder, dass das halt nicht so seine Stärke ist. Aber er hat mal wieder ein besseres Händchen für's Drehbuch gezeigt, denn seit "True Lies", finde ich, war nix wirklich Gutes dabei.

Eine kleine Reminiszenz an "End of Days" gibt's aber schon noch. Auch dieses Mal spielt die katholische Kirche als Hauptgegner des Klonens eine wichtige Rolle, es ist ja auch der "sechste Tag", an dem der good old Lord den Menschen angeblich erschuf. Passenderweise wird Arnie als verfechter alter Werte auch noch Adam genannt. Na ja, so lange er nicht Adam Rib oder so heisst... *gg*

Sagen wir's gleich so: An der Message scheitert der Film, allerdings bringt er's humorvoller rüber, gelegentlich sogar richtig schwarz, und - wenn man mal vom SciFi Szenario absieht -, hält er sich mit Übertreibungen à la "Mission Impossible II" zurück.

Es mangelt ihm dafür an innovativen Elementen, auch wenn er etwas unbedarft mit "modernen" Schnitt- und Verfremdungseffekten arbeitet, so wirkt er etwas konventionell.

Immerhin birgt die Story ein paar ganz gute Ideen in sich, die ein wenig an "Total Recall" erinnern - was ja durchaus positiv zu bewerten ist. Schliesslich eröffnet das Klonen ja eine Menge Möglichkeiten, die hier natürlich so weit's nur geht ausgereizt werden.

17.12.2000
 THE GRINCH
The Grinch > Goto MovieWeb
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[News] Jim Carrey... Ich muss ja zugeben, ich vergöttere ihn. Wie man das halt kann, wenn man kein Fan ist. Er ist der, der ich nie sein werde, auch wenn ich natürlich viel besser bin. Nur zu schüchtern, um ausreichend aus mir heraus zu gehen. Er ist einfach... Er ist... Jim Carrey, der genialste lebende Komiker - neben ein paar anderen, die mindestens genauso gut sind. Aber seine Grimassen sind unumstrittene Weltspitze.

Damit habe ich auch schon das beste am Film vorweggenommen. Er lebt mit Jim Carrey, und wie auch noch. Obwohl: "The Grinch" ist schon okay, ich hatte nur einfach zu große Erwartungen, konnte also mehr oder weniger nur enttäuscht werden.

Das einzig wirklich nervige sind die Stimme des Erzählers (ist im Original Anthony Hopkins) und die Gesangseinlagen, die allerdings zum Glück eh nur sehr sporadisch vorkommen.

Sonst bleibt immerhin eine ganz nette Erinnerung daran, dass Weihnachten nicht ein Fest für den Handel ist... *lol* Wie bitte? Seit wann? Wer's glaubt... Aber es ist immerhin ein ganz netter Versuch. Übrigens: Der Film ist on Top der amerikanischen Charts, also sozusagen ein wirklich sauberes Plädoyer wider den Kommerz.

Aber lasst Euch davon nicht stören, wir haben nichts anderes erwartet. Jim Carreys Gestik, Mimik und Körper entschädigen für vieles. Und so ein bisserl wird der Xmas-Fanatismus ja doch verarscht, und das ist gut so.

04.12.2000
 TOMB RAIDER
Tomb Raider
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[News] "Billige Kopie" ist irgendwie das erste, was einem durch den Kopf schiesst, wenn der Film beginnt. Die Kampfszenen erinnern fatal an "Die Matrix", sind ähnlich mit Musik unterlegt wie in Dutzenden Filmen und Kampfspielen zuvor - und natürlich nötigt "Indiana Jones" permanent zum Vergleich...

Okay, also mit Originalität kann der Film nicht punkten. Jetzt noch Hirn aus, denn was einem da versucht wird, zu verkaufen, ist zum Teil schon wieder ziemlich billig.

Was bleibt? Also, ein optisch doch sehr gut aufgemachter Film, mit einigen gut inszenierten Action-Szenen, die auch akustisch gut kommen. Und in der Hinsicht fand ich ihn wirklich nicht schlecht.

Aja, den Film zu kritisieren, ohne auf Angelina Jolie zu verweisen, würde wahrscheinlich als Frevel geahndet werden. Daher: Wenn ihre Titten für den Film nicht künstlich "verstärkt" wurden, und zwar auch noch so schlecht, dass man gelegentlich das Gefühl hat, Angelina wäre wie ihr virtuelles alter ego aus Polygonen, fresse ich einen Besen. Und da glaube ich keinem, der was anderes erzählt. Ansonsten macht sie ihre Sache sehr gut, Rundungen hin oder her, sie hat einfach Ausstrahlung. Aber wie gesagt, Hirn ab, so viel Coolness ruft sonst nur unpassende Lachanfälle hervor. ;-)

01.07.2001
 WAS FRAUEN WOLLEN
Was Frauen wollen
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[News] Mel Gibson, gut drauf. Das genügt. Echt! Ich denke, man kann sich eine Spielfilmlänge auch ganz gut drüber amüsieren, wenn der Mann einfach nur gut drauf ist. Und in "Was Frauen wollen" ist er verdammt gut drauf. Schon fast ein Grund, schwul zu werden.

Andererseits: Helen Hunt ist auch nicht von der Hand zu weisen, schon in "Besser geht's nicht" war sie auf ihre ganz unspektakuläre Art umwerfend. Man sollte halt doch für alle Geschlechter offen sein...

Insofern ist der Film auch keine Neuigkeit. Auch wenn Mel Gibson telepathisch erfasst, was Frauen angeblich denken, sind wir Männer abschliessend genauso klug als wie zuvor. Und das ist auch gut so, der Reiz würde zu schnell verloren gehen.

Ausserdem stelle ich mal einfach so die Theorie in den Raum, dass man nie denjenigen oder das Geschlecht verstehen wird, in das man verknallt ist, weil die Interaktionsebene einfach eine zu tiefe ist... Schliesslich treffen da die persönlichsten Gefühle und Wünsche zweier Menschen aufeinander... Männer kapieren die Frauen nicht und vice versa, Schwule ihre Partner wahrscheinlich ebensowenig wie Lesben ihre Freundinnen...

Und der Film will uns auch gar nicht weismachen, dass er dabei weiterhelfen wollte. Sein Ziel ist ganz offensichtlich, uns zu unterhalten, und darin ist er genial. Eine gute Mischung aus Slapstick und Screwball, die man unbeschwert geniessen und wieder hinter sich lassen kann. Have FuN!

04.03.2001
 WILD WILD WEST
Wild Wild West > Goto MovieWeb
WebSite
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MovieWeb
Film.at

[News] Will Smith, Barry Sonnenfeld - das Team von "Men in Black", das weckt große Erwartungen, selten zuvor habe ich bei einem Film so gelacht, wie bei diesem. Anzunehmen, daß "Wild Wild West" daran anschließt. Aber leider nein, der Film ist um einiges langweiliger und unlustiger als der Vorgänger. Ich würd' sogar sagen, der bisher schlechteste mit Will Smith.

Die Effekte können sich sehen lassen - aber, um ehrlich zu sein, daß ist doch heute eh bei allen Filmen so. Die computergenerierten Viecher und Szenarien sind geil, aber eindeutig zu wenig, um dem Film sowas wie Substanz zu verleihen. Und trotz aller Action wartete zumindest ich ständig darauf, daß es endlich mal los geht - und ganz un- vermittelt ist alles zu Ende.

Immerhin, sie scheinen gewußt zu haben, daß nicht viel drinsteckt, so ist der Film auch nicht überlang geworden, und man könnte beinahe das Gefühl bekommen, er wäre kurzweilig - was aber wohl nur eine Täuschung ist.

Cool fand ich einige der Anspielungen und Wortspiele - aber das ist einfach etwas, worauf ich ganz speziell anspringe, glaube nicht, daß das die Massen ins Kino lockt.

Denn egal was, zum Blockbuster hat er's ja trotzdem gebracht, klar, denn das Vertrauen in die Protagonisten ist hoch. Kevin Kline, Salma Hayek und Kenneth Brannagh stehen auch eher für gute Streifen - aber das muß im Grunde nix heißen, wer weiß, was sie alle mit WWW absahnen konnten.

Also, wenn schon Effekt-Spektakel, dann lieber an einem Kino-Montag - am besten überhaupt einladen lassen. :-)

23.08.1999
 WINNETOU & OLD SHATTERHAND
 - im Tal der Toten
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Film.at

Karl May-Stiftung
Fotos

[News] Ist ja ganz witzig, sich mal wieder einen alten Film im Kino anzusehen - Dieser Teil von "Winnetou" stammt immerhin aus dem Jahre 1968. Zumal man ja immer Vergleiche anstellt, von wegen heute und der guten alten Zeiten. Na ja, alt ist "Winnetou" vielleicht, aber gut?

Lässt man den Aspekt der Neugierde weg, bleibt nicht mehr viel übrig. Er ist schlecht gespielt, schlecht getimed, haarsträubend naiv und mit nerviger Musik untermalt. Die Aufnahmen, vor allem der Landschaften sind hingegen gelungen.

Vor Brutalität wird in diesem "Kinderfilm auch nicht wirklich zurückgeschreckt - die hehren Schützer der Kinderpsyche mögen sich da also mal drüber den Kopf zerbrechen, ob nicht eher die Sensibilität dafür gewachsen ist, als die effektive Zunahme der Gewalt (besonders im Verhältnis zum gewaltigen Anstieg der Produktionen).

Aber wir wollen aufgrund der dreissig Jahre Gnade wallten lassen und sagen: Ganz lieb. ;-)

30.10.2001
[A-H] [I-Q] showing: R-Z [Back to CinePhreak]
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Last Update: © madLoOm 08.04.2002