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Shorties |
Kurzkritiken |
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13 GEISTER |
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[News] Ich muss sagen, ich war
beeindruckt... Das Produktionsdesign, die Kameraführung, die
Sound Effekte - auch die visuellen Effekte, genial. Die
Ästhetik ist umwerfend, da lässt man sich gerne mitreissen.
Sie ist aber leider auch vergeudet. Ähnlich wie bei
"Event
Horizon" kann man sich an den Aufnahmen kaum satt sehen,
wirklich gruselig findet man aber dann doch das Drehbuch.
Wobei "13 Geister" den Scifi-Film "Event Horizon" noch
um Längen übertrifft. So blöd waren die Dialoge ja schon
lange nicht mehr. Selbst wenn es bei Horror-Filmen nicht
unbedingt drauf ankommt, den Intellekt anzusprechen, so
könnte man sich doch wenigstens ein bisschen Mühe geben.
Wirklich mehr als schade um die geniale Kulisse...
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AMERICAN PIE 2 |
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[News] Ich kann mich leider nicht
mehr an den ersten Teil erinnern, um zu sagen, welcher Film
besser ist - so wie ich diesen hier wohl auch bald vergessen
werde. Aber sie waren beide sehr spassig.
Klar, die Story ist vorhersehbar, die Gags derbe und platt,
aber irgendwie liess ich mich gerne berieseln, es kam einfach
so rüber, wie's die Produzenten wohl geplant haben, ohne dass
sie in die tiefsten Schubladen greifen mussten oder einen
tieferen Sinn, gar eine Moral vorgaukelten.
Aber mehr braucht man auch schon wieder nicht zu sagen,
es zahlt sich jedenfalls aus, ihn anzuschauen, wenn man
solche Filme mag. ;-)
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AMERICA'S SWEETHEARTS |
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[News] Der Film krankt am gleichen
Problem wie "Heartbreakers", es ist eine
bissige Komödie, mit leider teilweise allzu vorhersehbaren oder
platten Elementen, anscheinend aus der Unentschlossenheit, Screwball
oder Slapstick machen zu wollen...
Auch hier haben wir mit John Cusack, Billy Crystal,
Julia Roberts und Cathrine Zeta Jones ein gutes Ensemble, an
dem der Film gewiss nicht scheitert - vor allem in der
englischen Fassung.
Allerdings gibt der Film auch nicht vor, mehr sein zu wollen,
selbst wenn das ungewöhnlich ist, hat doch Billy Crystal das
Drehbuch mitverfasst... Na ja, für einen lustigen Abend reicht's
jedenfalls.
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AUF DER JAGD |
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[News] Es gibt eigentlich
nur einen guten Grund, sich den Film anzusehen - ansonsten
kann man getrost warten, bis die TV-Erstausstrahlung
läuft: Tommy Lee Jones, der ja für den ersten
Teil ("Auf
der Flucht") oscarnominiert war und auch hier eigentlich
den Film trägt.
Damals hatte er noch einen gleichwertigen Gegenspieler
in Gestalt von Harrison Ford. Wesley Snipes übernimmt
zwar die Rolle eines mit alles Wassern gewaschenen und
großartig ausgebildeten Ex-Marine, hat aber - für
mich - einfach nicht das Charisma, um dem Film eine besondere
Seite zu geben. Die Stunts sind gut, wenngleich man kaum mehr
übertreiben könnte und die Dialoge gelegentlich
ganz witzig, also was soll's, wenn man sich das
österreichische Wetter so ansieht - da wäre ein
kleiner Abstecher ins Kino (bzw. die Videothek) okay, wenn
man alle anderen Filme schon gesehen hat. ;-)
Die Story ist der dem ersten Teil sehr ähnlich: Menschen
sterben, ein Mann wird festgenommen, der allerdings beteuert,
es handle sich um ein Mißverständnis, er kann
durch einen "Unfall" beim Gefangenentransport fliehen und
versucht fortan, seine Unschuld zu beweisen - natürlich
ständig verfolgt vom U.S. Marshal Tommy Lee Jones, dem
Widersacher in den eigenen Reihen das Leben zusätzlich
schwer machen...
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BOUNCE |
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[News] Das Bild
spricht Bände. Etwa so müde wie die beiden da wirken, fühlt
man sich auch, wenn man den Film gesehen hat. Leider,
denn Gwyneth Paltrow spielt ihren Part durchaus gut. Und
stellenweise wartet das Buch auch mit guten Pointen auf.
Der Rest ist aber unsäglich vorhersehbar, schon 1000x
verfilmt, nur mit einer neuen Ausgangsstory versehen: Zwei
Männer tauschen ihr Flugticket, das Flugzeug stürzt ab. Der
zu Tode gekommene hinterlässt Frau und zwei Kinder und das
Gewissen des den Tausch angezettelten Typen lässt selbigen
nicht in Ruhe, weshalb er die Hinterbliebenen eines Tages
besucht. (Du darfst den Satz ruhig zwei Mal lesen. *gg*) Den
Rest kann man sich denken...
Und der Rest dauert... Viel zu lange...
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CATS & DOGS |
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[News] Da war ich wieder mal platt.
Ich muss wirklich lernen, meine Vorurteile zu zügeln und etwas
neutraler ins Kino gehen. Wie immer, wenn sich eine Kritik so
einleitet, war ich positiv überrascht.
"Cats & Dogs" ist ein Kinderfilm, als solcher gewiss nicht von
besonderem pädagogischen Wert, aber doch sehr unterhaltsam. Die
Tierpuppen und computermanipulierten Grimassen der Tiere wirken
teilweise zwar irre unecht, aber ich denke mal, dass diese
Verzerrung durchaus beabsichtigt war, um den Wahnwitz der Story
noch zu unterstreichen.
Was genial rüberkommt, ist das Tempo, mit dem die Geschichte
erzählt wird - man kommt kaum zum Luftholen. Und auch die Seitenhiebe
auf andere Filme sind gelungen. Insofern kann man es fast als
"Drei Engel für Charlie" für Kids bezeichnen,
nur ganz so kultig kommt's nicht rüber.
Ich find's natürlich absolut absurd, den Hunden die Waffe
der Intelligenz zuzuschanzen, die Tiere sind lieb, aber Katzen
hoffnungslos unterlegen. ;-))
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CHOCOLAT |
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[News] Wunderschön.
Ein herrliches, zärtliches Märchen, vom ewigen Kampf zwischen
dem Aussergewöhnlichen und dem Normalen, dem Leben und der
Moral... Leicht und voller Charme, zart und natürlich
unendlich süß. ;-)
Und das liebe ich ja schon, wenn's darum geht, dass sich
jemand gegen das althergebrachte, einschnürende wehrt, um
ein wahres Leben zu führen - auch wenn's wohl nur selten so
schön (wenn auch hart) funktioniert, wie hier...
Die Idee, das mit Schokolade zu verknüpfen, ist ja
nur ein kleiner, aber sehr feiner Aspekt des Films - ein
sehr appetitanregender jedenfalls. ;-)
Netterweise gelang es dem Team meist, Stellen, die
all zu kitschig werden könnten, so zu umschiffen, dass
sie auf besondere Art traumhaft rüberkommen.
Absolut empfehlenswert!
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CROCODILE DUNDEE IN LOS ANGELES |
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[News] Dieser Film
ist ein Phänomen... Er kommt enorm "altmodisch" daher, eben
so aus der Ära seiner beiden Vorgänger, dass man fast meinen
könnte, er wäre grottenschlecht. Er macht das aber so souverän
und entspannt, dass er eigentlich schon wieder gut ist.
Während alle anderen Filme versuchen, größer, schneller
lauter, innovativer und effektvoller zu sein, kommt
"Crododile Dundee in Los Angeles" einfach nur ruhig daher,
verlässt sich voll auf Dialoge und Schauspieler.
Und die sind natürlich merklich älter geworden,
Paul Hogan und Linda Kozlowski... Aber sie haben ihren
Charme nicht verloren. Selbst der Sohn der beiden wurde
unspektakulär aber gut besetzt - ein ganz normales Kind,
nicht wie man meinen könnte, ein kleiner Tarzan oder
so.
Nicht falsch verstehen - der Film ist aufgrund seiner
Ungewöhnlichkeit etwas Besonderes, und man kann sich auch
sehr nett berieseln lassen, aber wirklich empfehlenswert
ist er nicht. ;-)
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DAS DUELL IN DER VERBOTENEN STADT |
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[News] Da bebt der Saal, wenn sich die beiden
Helden mit fernöstlichen Kampftechniken und ein bisserl Magie dem Duell
stellen - vorausgesetzt, man hat ein lautes Kino erwischt. Denn wenn dieser
Sound nicht wäre, blieben selbst die Kampfszenen eher langweilig.
Sonst bleibt nur mehr eine sehr seltsame Story, bei der man sich immer
wieder fragt, ob das die Autoren ernst meinten oder ob sie wenigstens
versucht haben, witzig zu sein - man hofft auf letzteres, aber fürchtet,
zu irren...
Die Schauspieler wurden immerhin recht gut gewählt, machen den Film direkt
sympathisch - zu retten vermögen sie ihn aber nicht. |
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DER 13. KRIEGER |
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[News] "Ritterfilme" sind eigentlich ein
ziemlich verstaubtes Genre - "Der 13. Krieger" ist dabei kein Meilenstein.
Aber er ist ein solider Streifen, der ganz gute Unterhaltung bietet.
Immerhin ist ein Araber die Hauptfigur, die sich bei den blond-
blauäugigen Sekundarhelden durchsetzen muß. In Anbetracht
der zunahmenden Fremdenfeindlichkeit ein ganz gutes Signal für mehr
Toleranz. Aber es wäre unfair und irgendwie blöd, einen Film
nur ob seiner politischen Korrektheit beurteilen zu wollen. Er erzählt
eine Geschichte, und die muss nicht unbedingt den Zeitgeist reflektieren.
Und die Geschichte ist spannend, sie handelt von fremden Kulturen,
Mythen und eben auch vom Mann, der für den Erhalt der Seinigen kämpft.
Wie man mit Gewitztheit, nicht immer mit Stärke voran kommt. Weiß
Gott nicht neu, aber es muss nicht alles neu sein, um gut zu sein.
Regisseur John McTiernan, der mit "Stirb langsam" und dem dritten
Teil dieser Serie schon zwei Meilensteine des Actionfilms schuf, hat
seine Fähigkeiten ganz gut in die tiefe Vergangenheit transferiert,
ohne dass der Film zu einem platten Abguss dieser Filme wurde.
Ebenso überrascht war ich von dem Einsatz Michael Chrichtons
als Verfasser der ganzen Geschichte, was doch ebenfalls vielversprechend
war. Bisher hat sich der Autor ja eher mit hochtechnischen Romanen
befasst - jedenfalls soweit mir das bekannt war. Vielleicht liegt daran
auch die eher entmystifizierende Wirkung von "Der 13. Krieger".
Auch Antonio Banderas schlägt sich ganz gut und uneitel durch
die Handlung. Also rein in die dunklen Säle, Spass haben, und vergessen.
Ist zwar brutal, aber trotzdem bestes Popcornkino, das nebenbei wunderbar
verzehrt werden kann.
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DER DIAMANTENCOP |
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[News] Etwas Neues ist "Der
Diamantencop" sicher nicht, aber ein richtig feiner Feelgood-Movie,
zum ins Kinogehen und abschalten. Ein so neutraler Film, dass es
sogar mir schwer fällt, da mal wieder was zu interpretieren.
:-)
Und das, ohne dass der Film allzu dumm werden müsste.
Martin Lawrence ("Bad Boys") ist jedenfalls in Hochform und
blödelt, was das Zeug hält, der Rest der Besetzung,
sowie der Regisseur sind relativ unbekannt, erledigen ihren
Auftritt aber ziemlich passabel.
Ja, äh, viel gibt's wirklich nicht zu sagen. :-)
Es ist einfach lustig, wenn sich ein Gangster (unfreiwillig) als
Polizist ausgibt, und plötzlich auf der anderen Seite steht.
Der Spass ergibt sich da ganz von selbst.
Übrigens bemüht sich der Film auch um zeitgemässes
Outfit. So haben doch tatsächliche alle im Polizeirevier
Flachbildschirme. Ich weiss ja, dass das Budget der amerikanischen
Polizei dank deren Law & Order Politik sicher nicht allzu klein
ausfällt, aber dass die so grosszügig sind...? :-)
Also gut, belassen wir's dabei, sonst muss ich mir den Rest
wirklich aus den Fingern saugen. Einfach anschauen, ob auf Video
oder im Kino ist egal, gut gelaunt raus gehen, alles wieder
vergessen, und den Abend mit den Freunden geniessen. |
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DER SCHUH DES MANITU |
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[News] Michael Herbig hat
allen Grund, eine Flasche Prosecco zu köpfen. Zwar ist
sein Film bei den professionellen Kritikern durchgefallen,
aber das Volk ist - zumindest in Österreich - in Scharen
in die Kinos gelaufen. Über eine Million Zuschauer - man
lasse ich sich das bei unserem kleinen Land auf der Zunge
zergehen - gaben sich Jaqueline, das kotzende Pferd und
die Puder Rosa-Ranch.
Das schafften bis dato nur
"Der
König der Löwen" und "Titanic"
- und selbst die laufen Gefahr, dass sie auf die Plätze
verwiesen werden. Das ist natürlich noch kein Qualitätskriterium,
obwohl mir die beiden bisherigen Rekordhalter auch sehr
gut gefallen haben.
In der Hinsicht relevanter ist die Art, wie Bully seine
Parade fürs Kino aufbereitet hat. Nämlich gar nicht. Im
Gegensatz zur TV-Show, wo ein Gag den anderen jagd und nur
hemmungslos geblödelt wird, hat er hier einen durchgehenden
Film geschaffen, der nicht aus jeder Banalität einen blöden
Scherz macht. Das funktioniert zwar im TV ganz gut, wäre
hier aber schrecklich gewesen.
Natürlich ist "Der Schuh des Manitu" keine gehaltvolle
Komödie, es ist ein Klamaukfilm, aber ein gut gemachter.
Die Gags sind gut getimed, in Maßen eingesetzt und technisch
einwandfrei rübergebracht. In der Hinsicht haben Filme
"made in Germany" in den letzten Jahren einen bemerkenswerten
Fortschritt gemacht.
Alleine die Idee, dass die Protagonisten Bayrisch reden,
ist ja irgendwo genial. Und die Unbeschwertheit, mit der
an die Sache rangegangen wurde, ohne etwas vorzugeben, das
ohnehin nicht zu erreichen gewesen wäre. Letztlich lebt der
Film aber auch von seinem Team, Bully und Co sind einfach
umwerfend. ;-)
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DIE PROPHEZEIUNG |
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[News] Die Idee einer Sekte, die
einen Gott leugnet, ist ja eigentlich schon wieder originell. Und
angesichts der Aktualität des Sektenproblems könnte man aus dieser
Idee einen ganz interessanten Film machen. Aber mehr als nur teilweise
wirksame Effekt-Hascherei ist nicht draus geworden.
Und mit Effekten kennt sollte sich Regisseur Chuck Russel
eigentlich auskennen, vor ein paar Jahren hat er mit
"Die Maske"
ja einen ganz ordentlichen Film gemacht. Obwohl der vielleicht
hauptsächlich von Jim Carrey und den Special Effects gelebt hat... Nach
"Eraser"
(1996) wurde es aber auch verdammt still um ihn, nicht zu unrecht,
wie's scheint.
Von Kim Basinger ist man es ja fast schon gewöhnt, dass
gute Filme eher die Ausnahme sind, aber warum sich Christina
Ricci (immerhin verliert sie den Kopf, das erklärt's vielleicht)
darauf einließ...? Vielleicht weil er auf recht leicht zu
verstehende Art gegen Sekten auftritt und so die Masse mit dem
Thema erreicht werden kann?
Die Ironie dabei ist ja, dass im gleichen Moment Werbung
für eine andere "Sekte", die katholische Kirche, gemacht wird.
In einer Szene wird dem Kind, um das sich alles dreht, eingebleut,
dass es keinen Gott gäbe. Auf gar nicht so unähnliche Art werden
die meisten Leute von der Existenz Gottes überzeugt. Nicht mehr
so oft mit der Angstmache, aber doch immer wieder, über das
gesamte Leben hinweg. Das hat ungefähr den gleichen Effekt...
Insgesamt also ziemlich langweilig, öde gespielt und viel
zu gottesfürchtig... Da war
"Stigmata"
um einiges besser, weil spektakulärer präsentiert.
Übrigens: Auf der
Imdb-Seite von
"Die
Prophezeihung" wird Leuten, denen dieser Film gefallen hat
"Der sechste Sinn" empfohlen. Bitte: Die
beiden Filme sind nicht zu vergleichen! Letzterer ist tausend Mal
besser!
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DR. DOLITTLE 2 |
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[News] Das war wieder einmal
ein Film, der besser war, als man erwartet. Eddie Murphy
stehe ich prinzipiell skeptisch gegenüber, und wenn Tiere
reden, na ja, man weiss, worauf das hinauslaufen kann.
Aber einige der Gags sind schon ganz gut gelungen, und
was sie aus den Tieren bzw. den damit verbundenen Effekten
herausholten, das war auch ziemlich beeindruckend.
Berücksichtigt man nun noch, dass der Film für Kinder
gemacht wurde, die auch zurecht einen Riesenspaß dabei
haben, dann ist er schon ganz okay.
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DINOSAURIER |
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[News] Die gute oder die
schlechte Nachricht zuerst? Fangen wir mit der guten an - die Effekte
sind unglaublich. Da der Film im Grunde nur ein Effekt ist, er kommt
ja zum Großteil aus dem Computer, macht das sehr vieles wett.
Die Viecher sind nicht viel besser als in Jurassic Park, aber dafür
länger im Bild, und in einer größeren Vielfalt. Auch die behaarten Affen
- bisher immer ein Problem bei der Darstellung - sind fantastisch geworden.
Sie machen ganz leicht den Eindruck, als wären sie eher einem Zeichentrickfilm
entsprungen, denn der Realität nachempfunden, aber das passt schon, es
ist schliesslich ein Unterhaltungsfilm vornehmlich für Kinder.
Damit kommen wir zur negativen Seite: Die Story ist naturgemäß
einfach strukturiert, soll ja für Kids sein, aber im Gegensatz zu
den Vorgängern "Toy Story", "Antz" und Co. wurde hier einfach zu dick
aufgetragen, bzw. zu humorlos damit umgegangen.
Wir haben wieder den typisch amerikanischen Katastrophenfilm.
Den guten Helden, ein bisserl ungestüm, aber immer für die Schwachen
da, gerecht und selbstlos, optimistisch ohne Grenzen und Führer von
Natur aus. Es gibt den Märtyrer, der sich nach seiner Bekehrung vom
Egoisten zum "Guten" für die ursprünglich "Guten" opfert. Ja, und
was wäre der Held ohne einem Partner des anderen Geschlechts, den
er vielleicht ein bisserl zügeln muss, und in den er sich natürlich
verliebt. Passenderweise steht selbiger in irgendeinem Zusammenhang
mit dem "bösen" Führer, der nicht ganz ohne edles Motiv handelt, aber
halt alles falsch macht und rücksichtslos handelt, mit ein paar tumben
Helfern. Selbstverständlich ereilt ihm am Schluss die gerechte Strafe,
auch wenn ihn der Held zu retten versuchte. Das richtig Böse, als ob
die Katastrophe noch nicht genug war, gibt es natürlich auch in Form
von "kannibalistischen" Artgenossen.
Ich tu' dem Film eigentlich unrecht, weil seine Botschaft ja
gar wundervoll ist, ich bin selbst jemand, der für Kooperation und
Zusammenhalt ist, aber bei "Dinosauerier" kommt das einfach zu -
dogmatisch rüber, und vor allem das "Führerprinzip" überhaupt nicht
in Frage stellend.
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DREI ENGEL FÜR CHARLIE |
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[News] Rache. Rache für
"Mission: Impossible". Rache für "James
Bond". Rache für "Eraser". Und all die Streifen, die in letzter
Zeit sämtliche Gesetze von Logik und Intelligenz zugunsten des
Spektakels opferten. Rache für alle Actionfilme, in denen Männer
meinten, die besseren Helden zu sein. Sie sind nicht Charlies
Engel, sie sind Rache-Engel.
Und sie sind genial. Also, ich meine, nicht, dass sie hier
nicht alles an die Spitze treiben würden, und das andere Geschlecht
in Sachen Übertreibung leicht übertreffen (na ja, es wurde ja auch
von Männern ersonnen). Aber sie machen auch kein Hehl daraus. Sie
stehen zu dem Schwachsinn, den sie produzieren. Und machen sich
einen gehörigen Witz daraus.
Ausserdem, Drew Barrymoore, Cameron Diaz und Lucy Liu... Nun ja,
ich meine... Und zwar nicht für Männer... Die drei haben einfach
Ausstrahlung... Und zwar, öhm, nee, jetzt mal ehrlich, nicht nur
im physischen Sinne. Die drei haben Power, und zwar nicht zu knapp.
Der Rest sind schon nur mehr Optik und Sound, gepaart mit einem
atemberaubenden Tempo. Okay, lässt sich nur ohne Hirn wirklich
geniessen, aber seien wir uns ehrlich, dass wollen wir eh nicht
immer benutzen. Und die Kampfszenen... Ich bin ja eigentlich Pazifist,
aber die sind so irre choreographiert... Gewiss, von
"Die Matrix"
inspiriert, aber auch fantastisch umgesetzt. Vielleicht a bisserl
zu inflationär eingesetzt.
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HEARTBREAKERS |
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[News] Allzu leicht macht's einem
der Film nicht. Zwar muss man oft mal laut auflachen, dieses
Lachen bleibt einem aber auch oft genug im Halse stecken, allzu
derbe oder primitiv sind manche Gags geworden.
Und die Handlung verläuft teilweise sehr vorhersehbar oder
einfallslos. Wenn sie aber einen Treffer landet, dann einen
wirklich guten.
Am besten hat der Film natürlich mit seinem Ensemble
getroffen: Sigourney Weaver UND Gene Hackman UND Ray Liotta
UND Jennifer Love Hewitt.
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Last Update: © madLoOm 08.04.2002
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