Shorties
Kurzkritiken
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 13 GEISTER
13 Geister > Goto MovieWeb
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[News] Ich muss sagen, ich war beeindruckt... Das Produktionsdesign, die Kameraführung, die Sound Effekte - auch die visuellen Effekte, genial. Die Ästhetik ist umwerfend, da lässt man sich gerne mitreissen.

Sie ist aber leider auch vergeudet. Ähnlich wie bei "Event Horizon" kann man sich an den Aufnahmen kaum satt sehen, wirklich gruselig findet man aber dann doch das Drehbuch.

Wobei "13 Geister" den Scifi-Film "Event Horizon" noch um Längen übertrifft. So blöd waren die Dialoge ja schon lange nicht mehr. Selbst wenn es bei Horror-Filmen nicht unbedingt drauf ankommt, den Intellekt anzusprechen, so könnte man sich doch wenigstens ein bisschen Mühe geben. Wirklich mehr als schade um die geniale Kulisse...

20.01.2002
 AMERICAN PIE 2
American Pie 2 > Goto MovieWeb
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[News] Ich kann mich leider nicht mehr an den ersten Teil erinnern, um zu sagen, welcher Film besser ist - so wie ich diesen hier wohl auch bald vergessen werde. Aber sie waren beide sehr spassig.

Klar, die Story ist vorhersehbar, die Gags derbe und platt, aber irgendwie liess ich mich gerne berieseln, es kam einfach so rüber, wie's die Produzenten wohl geplant haben, ohne dass sie in die tiefsten Schubladen greifen mussten oder einen tieferen Sinn, gar eine Moral vorgaukelten.

Aber mehr braucht man auch schon wieder nicht zu sagen, es zahlt sich jedenfalls aus, ihn anzuschauen, wenn man solche Filme mag. ;-)

03.10.2001
 AMERICA'S SWEETHEARTS
American Pie 2 > Goto MovieWeb
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[News] Der Film krankt am gleichen Problem wie "Heartbreakers", es ist eine bissige Komödie, mit leider teilweise allzu vorhersehbaren oder platten Elementen, anscheinend aus der Unentschlossenheit, Screwball oder Slapstick machen zu wollen...

Auch hier haben wir mit John Cusack, Billy Crystal, Julia Roberts und Cathrine Zeta Jones ein gutes Ensemble, an dem der Film gewiss nicht scheitert - vor allem in der englischen Fassung.

Allerdings gibt der Film auch nicht vor, mehr sein zu wollen, selbst wenn das ungewöhnlich ist, hat doch Billy Crystal das Drehbuch mitverfasst... Na ja, für einen lustigen Abend reicht's jedenfalls.

08.11.2001
 AUF DER JAGD
Auf der Jadg > Goto MovieWeb
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[News] Es gibt eigentlich nur einen guten Grund, sich den Film anzusehen - ansonsten kann man getrost warten, bis die TV-Erstausstrahlung läuft: Tommy Lee Jones, der ja für den ersten Teil ("Auf der Flucht") oscarnominiert war und auch hier eigentlich den Film trägt.

Damals hatte er noch einen gleichwertigen Gegenspieler in Gestalt von Harrison Ford. Wesley Snipes übernimmt zwar die Rolle eines mit alles Wassern gewaschenen und großartig ausgebildeten Ex-Marine, hat aber - für mich - einfach nicht das Charisma, um dem Film eine besondere Seite zu geben. Die Stunts sind gut, wenngleich man kaum mehr übertreiben könnte und die Dialoge gelegentlich ganz witzig, also was soll's, wenn man sich das österreichische Wetter so ansieht - da wäre ein kleiner Abstecher ins Kino (bzw. die Videothek) okay, wenn man alle anderen Filme schon gesehen hat. ;-)

Die Story ist der dem ersten Teil sehr ähnlich: Menschen sterben, ein Mann wird festgenommen, der allerdings beteuert, es handle sich um ein Mißverständnis, er kann durch einen "Unfall" beim Gefangenentransport fliehen und versucht fortan, seine Unschuld zu beweisen - natürlich ständig verfolgt vom U.S. Marshal Tommy Lee Jones, dem Widersacher in den eigenen Reihen das Leben zusätzlich schwer machen...

23.05.1998
 BOUNCE
Bounce > Goto MovieWeb
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[News] Das Bild spricht Bände. Etwa so müde wie die beiden da wirken, fühlt man sich auch, wenn man den Film gesehen hat. Leider, denn Gwyneth Paltrow spielt ihren Part durchaus gut. Und stellenweise wartet das Buch auch mit guten Pointen auf.

Der Rest ist aber unsäglich vorhersehbar, schon 1000x verfilmt, nur mit einer neuen Ausgangsstory versehen: Zwei Männer tauschen ihr Flugticket, das Flugzeug stürzt ab. Der zu Tode gekommene hinterlässt Frau und zwei Kinder und das Gewissen des den Tausch angezettelten Typen lässt selbigen nicht in Ruhe, weshalb er die Hinterbliebenen eines Tages besucht. (Du darfst den Satz ruhig zwei Mal lesen. *gg*) Den Rest kann man sich denken...

Und der Rest dauert... Viel zu lange...

13.12.2000
 CATS & DOGS
Cats & Dogs > Goto MovieWeb
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[News] Da war ich wieder mal platt. Ich muss wirklich lernen, meine Vorurteile zu zügeln und etwas neutraler ins Kino gehen. Wie immer, wenn sich eine Kritik so einleitet, war ich positiv überrascht.

"Cats & Dogs" ist ein Kinderfilm, als solcher gewiss nicht von besonderem pädagogischen Wert, aber doch sehr unterhaltsam. Die Tierpuppen und computermanipulierten Grimassen der Tiere wirken teilweise zwar irre unecht, aber ich denke mal, dass diese Verzerrung durchaus beabsichtigt war, um den Wahnwitz der Story noch zu unterstreichen.

Was genial rüberkommt, ist das Tempo, mit dem die Geschichte erzählt wird - man kommt kaum zum Luftholen. Und auch die Seitenhiebe auf andere Filme sind gelungen. Insofern kann man es fast als "Drei Engel für Charlie" für Kids bezeichnen, nur ganz so kultig kommt's nicht rüber.

Ich find's natürlich absolut absurd, den Hunden die Waffe der Intelligenz zuzuschanzen, die Tiere sind lieb, aber Katzen hoffnungslos unterlegen. ;-))

19.11.2001
 CHOCOLAT
Chococlat > Goto MovieWeb
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[News] Wunderschön. Ein herrliches, zärtliches Märchen, vom ewigen Kampf zwischen dem Aussergewöhnlichen und dem Normalen, dem Leben und der Moral... Leicht und voller Charme, zart und natürlich unendlich süß. ;-)

Und das liebe ich ja schon, wenn's darum geht, dass sich jemand gegen das althergebrachte, einschnürende wehrt, um ein wahres Leben zu führen - auch wenn's wohl nur selten so schön (wenn auch hart) funktioniert, wie hier...

Die Idee, das mit Schokolade zu verknüpfen, ist ja nur ein kleiner, aber sehr feiner Aspekt des Films - ein sehr appetitanregender jedenfalls. ;-)

Netterweise gelang es dem Team meist, Stellen, die all zu kitschig werden könnten, so zu umschiffen, dass sie auf besondere Art traumhaft rüberkommen.

Absolut empfehlenswert!

09.07.2001
 CROCODILE DUNDEE IN LOS ANGELES
Crocodile Dundee in Los Angeles > Goto MovieWeb
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[News] Dieser Film ist ein Phänomen... Er kommt enorm "altmodisch" daher, eben so aus der Ära seiner beiden Vorgänger, dass man fast meinen könnte, er wäre grottenschlecht. Er macht das aber so souverän und entspannt, dass er eigentlich schon wieder gut ist.

Während alle anderen Filme versuchen, größer, schneller lauter, innovativer und effektvoller zu sein, kommt "Crododile Dundee in Los Angeles" einfach nur ruhig daher, verlässt sich voll auf Dialoge und Schauspieler.

Und die sind natürlich merklich älter geworden, Paul Hogan und Linda Kozlowski... Aber sie haben ihren Charme nicht verloren. Selbst der Sohn der beiden wurde unspektakulär aber gut besetzt - ein ganz normales Kind, nicht wie man meinen könnte, ein kleiner Tarzan oder so.

Nicht falsch verstehen - der Film ist aufgrund seiner Ungewöhnlichkeit etwas Besonderes, und man kann sich auch sehr nett berieseln lassen, aber wirklich empfehlenswert ist er nicht. ;-)

09.07.2001
 DAS DUELL IN DER VERBOTENEN STADT
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[News] Da bebt der Saal, wenn sich die beiden Helden mit fernöstlichen Kampftechniken und ein bisserl Magie dem Duell stellen - vorausgesetzt, man hat ein lautes Kino erwischt. Denn wenn dieser Sound nicht wäre, blieben selbst die Kampfszenen eher langweilig.

Sonst bleibt nur mehr eine sehr seltsame Story, bei der man sich immer wieder fragt, ob das die Autoren ernst meinten oder ob sie wenigstens versucht haben, witzig zu sein - man hofft auf letzteres, aber fürchtet, zu irren...

Die Schauspieler wurden immerhin recht gut gewählt, machen den Film direkt sympathisch - zu retten vermögen sie ihn aber nicht.

18.12.2001
 DER 13. KRIEGER
Der 13. Krieger > Goto MovieWeb
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[News] "Ritterfilme" sind eigentlich ein ziemlich verstaubtes Genre - "Der 13. Krieger" ist dabei kein Meilenstein. Aber er ist ein solider Streifen, der ganz gute Unterhaltung bietet.

Immerhin ist ein Araber die Hauptfigur, die sich bei den blond- blauäugigen Sekundarhelden durchsetzen muß. In Anbetracht der zunahmenden Fremdenfeindlichkeit ein ganz gutes Signal für mehr Toleranz. Aber es wäre unfair und irgendwie blöd, einen Film nur ob seiner politischen Korrektheit beurteilen zu wollen. Er erzählt eine Geschichte, und die muss nicht unbedingt den Zeitgeist reflektieren.

Und die Geschichte ist spannend, sie handelt von fremden Kulturen, Mythen und eben auch vom Mann, der für den Erhalt der Seinigen kämpft. Wie man mit Gewitztheit, nicht immer mit Stärke voran kommt. Weiß Gott nicht neu, aber es muss nicht alles neu sein, um gut zu sein.

Regisseur John McTiernan, der mit "Stirb langsam" und dem dritten Teil dieser Serie schon zwei Meilensteine des Actionfilms schuf, hat seine Fähigkeiten ganz gut in die tiefe Vergangenheit transferiert, ohne dass der Film zu einem platten Abguss dieser Filme wurde.

Ebenso überrascht war ich von dem Einsatz Michael Chrichtons als Verfasser der ganzen Geschichte, was doch ebenfalls vielversprechend war. Bisher hat sich der Autor ja eher mit hochtechnischen Romanen befasst - jedenfalls soweit mir das bekannt war. Vielleicht liegt daran auch die eher entmystifizierende Wirkung von "Der 13. Krieger".

Auch Antonio Banderas schlägt sich ganz gut und uneitel durch die Handlung. Also rein in die dunklen Säle, Spass haben, und vergessen. Ist zwar brutal, aber trotzdem bestes Popcornkino, das nebenbei wunderbar verzehrt werden kann.

14.09.1999
 DER DIAMANTENCOP
Der Diamantencop > Goto MovieWeb
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[News] Etwas Neues ist "Der Diamantencop" sicher nicht, aber ein richtig feiner Feelgood-Movie, zum ins Kinogehen und abschalten. Ein so neutraler Film, dass es sogar mir schwer fällt, da mal wieder was zu interpretieren. :-)

Und das, ohne dass der Film allzu dumm werden müsste.

Martin Lawrence ("Bad Boys") ist jedenfalls in Hochform und blödelt, was das Zeug hält, der Rest der Besetzung, sowie der Regisseur sind relativ unbekannt, erledigen ihren Auftritt aber ziemlich passabel.

Ja, äh, viel gibt's wirklich nicht zu sagen. :-)

Es ist einfach lustig, wenn sich ein Gangster (unfreiwillig) als Polizist ausgibt, und plötzlich auf der anderen Seite steht. Der Spass ergibt sich da ganz von selbst.

Übrigens bemüht sich der Film auch um zeitgemässes Outfit. So haben doch tatsächliche alle im Polizeirevier Flachbildschirme. Ich weiss ja, dass das Budget der amerikanischen Polizei dank deren Law & Order Politik sicher nicht allzu klein ausfällt, aber dass die so grosszügig sind...? :-)

Also gut, belassen wir's dabei, sonst muss ich mir den Rest wirklich aus den Fingern saugen. Einfach anschauen, ob auf Video oder im Kino ist egal, gut gelaunt raus gehen, alles wieder vergessen, und den Abend mit den Freunden geniessen.

12.12.1999
 DER SCHUH DES MANITU
Der Schuh des Manitu > Offizielle Homepage
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[News] Michael Herbig hat allen Grund, eine Flasche Prosecco zu köpfen. Zwar ist sein Film bei den professionellen Kritikern durchgefallen, aber das Volk ist - zumindest in Österreich - in Scharen in die Kinos gelaufen. Über eine Million Zuschauer - man lasse ich sich das bei unserem kleinen Land auf der Zunge zergehen - gaben sich Jaqueline, das kotzende Pferd und die Puder Rosa-Ranch.

Das schafften bis dato nur "Der König der Löwen" und "Titanic" - und selbst die laufen Gefahr, dass sie auf die Plätze verwiesen werden. Das ist natürlich noch kein Qualitätskriterium, obwohl mir die beiden bisherigen Rekordhalter auch sehr gut gefallen haben.

In der Hinsicht relevanter ist die Art, wie Bully seine Parade fürs Kino aufbereitet hat. Nämlich gar nicht. Im Gegensatz zur TV-Show, wo ein Gag den anderen jagd und nur hemmungslos geblödelt wird, hat er hier einen durchgehenden Film geschaffen, der nicht aus jeder Banalität einen blöden Scherz macht. Das funktioniert zwar im TV ganz gut, wäre hier aber schrecklich gewesen.

Natürlich ist "Der Schuh des Manitu" keine gehaltvolle Komödie, es ist ein Klamaukfilm, aber ein gut gemachter. Die Gags sind gut getimed, in Maßen eingesetzt und technisch einwandfrei rübergebracht. In der Hinsicht haben Filme "made in Germany" in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Fortschritt gemacht.

Alleine die Idee, dass die Protagonisten Bayrisch reden, ist ja irgendwo genial. Und die Unbeschwertheit, mit der an die Sache rangegangen wurde, ohne etwas vorzugeben, das ohnehin nicht zu erreichen gewesen wäre. Letztlich lebt der Film aber auch von seinem Team, Bully und Co sind einfach umwerfend. ;-)

31.08.2001
 DIE PROPHEZEIUNG
Die Prophezeiung > Goto MovieWeb
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[News] Die Idee einer Sekte, die einen Gott leugnet, ist ja eigentlich schon wieder originell. Und angesichts der Aktualität des Sektenproblems könnte man aus dieser Idee einen ganz interessanten Film machen. Aber mehr als nur teilweise wirksame Effekt-Hascherei ist nicht draus geworden.

Und mit Effekten kennt sollte sich Regisseur Chuck Russel eigentlich auskennen, vor ein paar Jahren hat er mit "Die Maske" ja einen ganz ordentlichen Film gemacht. Obwohl der vielleicht hauptsächlich von Jim Carrey und den Special Effects gelebt hat... Nach "Eraser" (1996) wurde es aber auch verdammt still um ihn, nicht zu unrecht, wie's scheint.

Von Kim Basinger ist man es ja fast schon gewöhnt, dass gute Filme eher die Ausnahme sind, aber warum sich Christina Ricci (immerhin verliert sie den Kopf, das erklärt's vielleicht) darauf einließ...? Vielleicht weil er auf recht leicht zu verstehende Art gegen Sekten auftritt und so die Masse mit dem Thema erreicht werden kann?

Die Ironie dabei ist ja, dass im gleichen Moment Werbung für eine andere "Sekte", die katholische Kirche, gemacht wird. In einer Szene wird dem Kind, um das sich alles dreht, eingebleut, dass es keinen Gott gäbe. Auf gar nicht so unähnliche Art werden die meisten Leute von der Existenz Gottes überzeugt. Nicht mehr so oft mit der Angstmache, aber doch immer wieder, über das gesamte Leben hinweg. Das hat ungefähr den gleichen Effekt...

Insgesamt also ziemlich langweilig, öde gespielt und viel zu gottesfürchtig... Da war "Stigmata" um einiges besser, weil spektakulärer präsentiert.

Übrigens: Auf der Imdb-Seite von "Die Prophezeihung" wird Leuten, denen dieser Film gefallen hat "Der sechste Sinn" empfohlen. Bitte: Die beiden Filme sind nicht zu vergleichen! Letzterer ist tausend Mal besser!

20.12.2000
 DR. DOLITTLE 2
Dr. Dolittle 2 > Offizielle Homepage
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[News] Das war wieder einmal ein Film, der besser war, als man erwartet. Eddie Murphy stehe ich prinzipiell skeptisch gegenüber, und wenn Tiere reden, na ja, man weiss, worauf das hinauslaufen kann.

Aber einige der Gags sind schon ganz gut gelungen, und was sie aus den Tieren bzw. den damit verbundenen Effekten herausholten, das war auch ziemlich beeindruckend. Berücksichtigt man nun noch, dass der Film für Kinder gemacht wurde, die auch zurecht einen Riesenspaß dabei haben, dann ist er schon ganz okay.

10.09.2001
 DINOSAURIER
Dinosaurier > Goto MovieWeb
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[News] Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst? Fangen wir mit der guten an - die Effekte sind unglaublich. Da der Film im Grunde nur ein Effekt ist, er kommt ja zum Großteil aus dem Computer, macht das sehr vieles wett.

Die Viecher sind nicht viel besser als in Jurassic Park, aber dafür länger im Bild, und in einer größeren Vielfalt. Auch die behaarten Affen - bisher immer ein Problem bei der Darstellung - sind fantastisch geworden. Sie machen ganz leicht den Eindruck, als wären sie eher einem Zeichentrickfilm entsprungen, denn der Realität nachempfunden, aber das passt schon, es ist schliesslich ein Unterhaltungsfilm vornehmlich für Kinder.

Damit kommen wir zur negativen Seite: Die Story ist naturgemäß einfach strukturiert, soll ja für Kids sein, aber im Gegensatz zu den Vorgängern "Toy Story", "Antz" und Co. wurde hier einfach zu dick aufgetragen, bzw. zu humorlos damit umgegangen.

Wir haben wieder den typisch amerikanischen Katastrophenfilm. Den guten Helden, ein bisserl ungestüm, aber immer für die Schwachen da, gerecht und selbstlos, optimistisch ohne Grenzen und Führer von Natur aus. Es gibt den Märtyrer, der sich nach seiner Bekehrung vom Egoisten zum "Guten" für die ursprünglich "Guten" opfert. Ja, und was wäre der Held ohne einem Partner des anderen Geschlechts, den er vielleicht ein bisserl zügeln muss, und in den er sich natürlich verliebt. Passenderweise steht selbiger in irgendeinem Zusammenhang mit dem "bösen" Führer, der nicht ganz ohne edles Motiv handelt, aber halt alles falsch macht und rücksichtslos handelt, mit ein paar tumben Helfern. Selbstverständlich ereilt ihm am Schluss die gerechte Strafe, auch wenn ihn der Held zu retten versuchte. Das richtig Böse, als ob die Katastrophe noch nicht genug war, gibt es natürlich auch in Form von "kannibalistischen" Artgenossen.

Ich tu' dem Film eigentlich unrecht, weil seine Botschaft ja gar wundervoll ist, ich bin selbst jemand, der für Kooperation und Zusammenhalt ist, aber bei "Dinosauerier" kommt das einfach zu - dogmatisch rüber, und vor allem das "Führerprinzip" überhaupt nicht in Frage stellend.

25.11.2000
 DREI ENGEL FÜR CHARLIE
Drei Engel für Charlie > Goto MovieWeb
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[News] Rache. Rache für "Mission: Impossible". Rache für "James Bond". Rache für "Eraser". Und all die Streifen, die in letzter Zeit sämtliche Gesetze von Logik und Intelligenz zugunsten des Spektakels opferten. Rache für alle Actionfilme, in denen Männer meinten, die besseren Helden zu sein. Sie sind nicht Charlies Engel, sie sind Rache-Engel.

Und sie sind genial. Also, ich meine, nicht, dass sie hier nicht alles an die Spitze treiben würden, und das andere Geschlecht in Sachen Übertreibung leicht übertreffen (na ja, es wurde ja auch von Männern ersonnen). Aber sie machen auch kein Hehl daraus. Sie stehen zu dem Schwachsinn, den sie produzieren. Und machen sich einen gehörigen Witz daraus.

Ausserdem, Drew Barrymoore, Cameron Diaz und Lucy Liu... Nun ja, ich meine... Und zwar nicht für Männer... Die drei haben einfach Ausstrahlung... Und zwar, öhm, nee, jetzt mal ehrlich, nicht nur im physischen Sinne. Die drei haben Power, und zwar nicht zu knapp.

Der Rest sind schon nur mehr Optik und Sound, gepaart mit einem atemberaubenden Tempo. Okay, lässt sich nur ohne Hirn wirklich geniessen, aber seien wir uns ehrlich, dass wollen wir eh nicht immer benutzen. Und die Kampfszenen... Ich bin ja eigentlich Pazifist, aber die sind so irre choreographiert... Gewiss, von "Die Matrix" inspiriert, aber auch fantastisch umgesetzt. Vielleicht a bisserl zu inflationär eingesetzt.

04.12.2000
 HEARTBREAKERS
Hartbreakers > Goto MovieWeb
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[News] Allzu leicht macht's einem der Film nicht. Zwar muss man oft mal laut auflachen, dieses Lachen bleibt einem aber auch oft genug im Halse stecken, allzu derbe oder primitiv sind manche Gags geworden.

Und die Handlung verläuft teilweise sehr vorhersehbar oder einfallslos. Wenn sie aber einen Treffer landet, dann einen wirklich guten.

Am besten hat der Film natürlich mit seinem Ensemble getroffen: Sigourney Weaver UND Gene Hackman UND Ray Liotta UND Jennifer Love Hewitt.

27.07.2001
showing: A-H [I-Q] [R-Z] [Back to CinePhreak]
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Last Update: © madLoOm 08.04.2002