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Mit:
Neve Campbell, Skeet Ulrich, Courteney Cox, Drew Barrymore, ...

Regie:
Wes Craven

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Trailer

Kritiken:
[more to come]

Alle Teile:
Scream II (1997)
Scream III (2000)

[NEWS] Die kleine Gertie aus E.T., Drew Barrymore, wird gleich in den ersten zehn Minuten abgeschlachtet, der maskierte Dreckskerl, der einen Teenager nach dem anderen (und ein paar andere) abmeuchelt, wird von seinen Opfern jedes Mal halb verprügelt (kein Wunder, daß er sauer wird), gute Musik unterlegt den Film und praktisch jedes Klischee des Horrorfilms wird ausgeschlachtet. Aber, hey, das ist nicht ein x-beliebiger Splatterfilm (dazu ist er auch schon wieder zu harmlos), in dem ein debiler Killer eine großbusige Heldin jagt, die anstatt durch die Eingangstüre zu flüchten, die Stiege raufrennt (so oder ähnlich wird das Genre von einem der Charaktere definiert). Nein, Wes Craven, der selbst schon eine Menge dieser dämlichen, schön-schaurigen Werke ablieferte, hat dieses Mal aus allen bekannten Horrorfilmen eine Satire zusammengemixt, die es trotz allem fertig bringt, ein Horrorfilm zu bleiben. Gut, ich habe sicher mehr gelacht, als mich gefürchtet - aber das war keine unfreiwillige Komik, spannend war er aber trotzdem.

Im Prinzip kennen wir alle den Jungen, der bei seinem Mädchen beim Fenster einsteigt, den fälschlich beschuldigten Mörder, die neugierigen Fernsehjournalisten, die ungläubigen Freunde, die partygeilen Teenager - hier also noch einmal aufbereitet, mit einem derartigen Hang, anzuerkennen, daß diese Story eigentlich Mist ist, daß sie schon wieder gut wird. Und Wunder Nummer zwei, auch wenn der Film genretypisch vorhersagbar ist, kann man doch mit einigen Überraschungen rechnen, oder zumindest überlegen, wie Wes Craven das eigentlich offensichtliche zu verkompliziert, und so falsche Fährten legt.

Keine Sorge, es gibt auch genug bieder-amerikanische Philosophien, die transportiert werden, aber auch hier mit einem Schuß Selbstironie. Die Polizei ist doof, die Bude sturmfrei, die Mutter eine Schlampe, das Handy immer verfügbar und Menschen sehen prinzipiell im Inneren besser aus, zumindest sind sie dort für den Laien alle gleich. Oh, und bitte, hab´ immer ein Motiv für einen Mord, erkläre es nicht mit einem laschen Begriff aus der Psychologie, das glaubt Dir sowieso keiner.

Der Inhalt? Oh, den verrate ich nicht. Habe ohnehin schon genug angedeutet. Tip: Einfach ansehen. Soundtrack cool, Effekte gut, Ensemble super, Buch gar nicht so blöd. Und wenn er Dir zu kurz ist: Im Dezember läuft in Amerika der zweite Teil an...

Oh, und bitte: Bei der heutigen, drogennehmenden und rumhurenden Jugend kann man wirklich vor nichts mehr sicher sein - meinen jedenfalls der Sheriff und der Schuldirektor. Ist das nicht cool?


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Last Update: © madLoOm 10.11.1997