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Ocean's Eleven > Goto MovieWeb
Mit:
George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Garcia, Julia Roberts, Elliott Gould, ...

Regie:
Steven Soderbergh

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Einspielergebnis

Trailer

Kritiken:
Der Spiegel
Der Standard
Die Presse
Filmkritik.at
Kurier

Original:
Ocean's Eleven (1960)

[NEWS] Emotionen? Pah! Coolness, das ruled. Dieses seltsame Verhalten, das nur verhalten Gefühle zulässt und bei genauer Betrachtung meist höchst lächerlich wirkt, und doch eine sensationelle Wirkung hat.

Vorausgesetzt natürlich, man personalisiert es richtig. Stallone und van Damme blamieren sich so regelmässig (zu allem Überfluss meist ohne es zu bemerken), Willis und Travolta schaffen's nicht immer und Gibson und Clooney sind nahezu perfekt...

Steven Soderbergh hat es sich einiges kosten lassen, der Coolness in seinem Film Gestalt zu verleihen - George Clooney, Julia Roberts, Brad Pitt, die bekommt man nicht für einen Appel und ein Ei. Dann noch Andy Garcia, Matt Damon und für einen unerschwinglichen Augenblick auch noch Vitali Klitschko... Dafür konnte er immerhin beim Drehbuch sparen, orientiert er sich doch an der Verfilmung von 1960 mit Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis jr. und Angie Dickinson.

Womit allerdings auch der größte Unterhaltungswert auch schon genannt wäre. Gut, die Dialoge kommen zum Großteil auch sehr gut, aber in Sachen Schlagfertigkeit ist Hollywood ja selten verlegen. Die Vorgangsweise bei den Überfällen, also das Knacken unknackbarer Safes mit den Mitteln der High Tech ist ja nun nicht mehr so neu, und wird hebt sich nur dadurch ab, dass es halt wieder ein Stückerl unknackbarer wird, die Eindringlinge also um noch ein Stück raffinierter und verschmitzter.

Aber dabei kann man Clooney & Co einfach stundenlang zusehen, das macht einfach Spaß, auch wenn sie ihre Gelassenheit, sorry, Coolness bis aufs äusserste Strapazieren und Roberts oder Garcia zum Teil nur mehr ganz versteinert durch die Glitter-Szenerie staken.

Immerhin gelingt's so, ohne Blutbad und haarsträubende Kampfszenen, Verfolgungsjagden oder Stunts, wider alle Trends also, das Publikum deutlich in seinen Bann zu ziehen, und da ist Coolness zur Abwechslung doch gar nicht mal so schlecht.

Details am Rande: Als ich diese Kritik schrieb, befand sich das weltweite Einspielergebnis ungefähr auf dem Niveau dessen, was sich im Casino-Safe befand - und obwohl daran mehr als elf beteiligt waren, kann man wohl davon ausgehen, dass Clooney für seine Rolle wahrscheinlich mehr kassierte, als ihm ein derartiger Überfall je eingebracht hätte... ;-)


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Last Update: © madLoOm 15.01.2002