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Mit:
Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, ...

Regie:
Andy & Larry Wachowsky

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Trailer

Kritiken:
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Die Presse
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[NEWS] Wow, der Film war geil! Einfach umwerfend, der reine Wahnsinn! Eine Befriedigung aller Sinne, ein audiovisueller Orgasmus. Die Effekte sind irre, geradezu revolution#är, obwohl die angewandte Technik nicht mal so neu war. Und sogar die Story vermochte zu faszinieren, eine Geschichte, die schon oft durch meinen Kopf gegeister war, die wahrscheinlich jedem in der einen oder anderen Form durch's Gehirn blitzt - und die hier grandios umgesetzt wurde.

Wer sagt, dass Filme nur dann gut sind, wenn sie Deinen Intellekt schon beinahe überfordern, wer meint, dass er erst dann geschichts- trächtig ist, wenn er alles auf den Kopf stellt, ungemein real oder sozialkritisch ist, dessen Horizont ist bedauerlich eingeschrönkt.

Das Kino kommt auch dann zu seinen besten Höhepunkten, wenn es so geil bebildert ist, wie "Die Matrix". Wenn die klaustrophobische Atmosphäre und die abstruse und doch irgendwie stark an die Wirklich- keit erinnernde Welt so seltsam faszinierend umgesetzt ist.

Zugegeben, da ist "Die Matrix" nicht der erste, in letzter Zeit haben das auch "Twelve Monkeys" oder vor etwas längerer Zeit auch "Brazil" geschafft, "Delicatessen" und "Die Stadt der verlorenen Kinder" gehören auch dazu. Und vielleicht noch ein paar andere, aber "Die Matrix" ist auf virtuose Art anders. Der schnellste Stillstand, der je über die Leinwand geflimmert ist. Und noch dazu mit verdammt guter Musik unterlegt.

Und die Besetzung tut ihr übriges, eine faszinierende Troika aus Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss und Laurence Fishburne, alle drei mit einer fantastischen Ausstrahlung, Reeves seit "Speed" endlich wieder in seinem Element. Und die Agenten wunderbar den realistischten Alpträumen entsprungen - es bedarf keines gigantischen Godzillas, um Gänsehaut zu erzeugen, es genügt die Wirkung dieser biederen, kalten Wesen in Menschengestalt.

Ich verachte zwar jegliche reale Gewalt, liebe sie aber gut inszeniert auf der Leinwand - und hier liegt wir eine umwerfende Choreografie vor. Da es die Dramaturgie erlaubt, sich durchaus schlüssig über Naturgesetze hinwegzusetzen, kommen atemberaubende Bewegungen und Kampfzüge zum Einsatz - die Protagonisten "fliegen", "laufen" Wände hoch, jeder Kampf ist etwas völlig neues und wirkt dennoch nicht lächerlich übertrieben, auch wenn es sich so anhören mag. Es ist einfach stimmig, wobei man allerdings die Zusammenhänge verstehen muss, sprich den Film gesehen oder die Story kennen muss, um das so zu sehen.

Klar, wessen Emotionen, wessen Interesse ausschließlich über die grauen Zellen angeregt werden - welch armer Mensch -, der wird nicht immer seine Freude mit dem Film haben. :-) Aber ich bleibe dabei, er war einfach geil und ist mir durch und durch gegangen, wohlige Schauer hinterlassend... Und ich freue mich auf die beiden Teile, die ihm am Stück nachfolgen sollen, auch wenn ich um deren Qualität zittere...


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Last Update: © madLoOm 14.09.1999