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Mit:
Pam Grier, Samuel L. Jackson, Robert De Niro, Bridget Fonda, Michael Keaton, ...

Regie:
Quentin Tarantino

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Trailer

Kritiken:
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[more to come]

Hey Nigger, Du bist auf diese Seite gesurft, weil Du etwas über "Jackie Brown" erfahren willst? Verfluchte Scheiße, da bist Du genau richtig gelandet. Aber - der Wichser, der sich hinter dem Fake Madloom versteckt, hat keine Ahnung, wie man so einen Kultfilm rüberbringt. Darum, und jetzt spitz' die Lauscher, Nigger, nimm die Beine in die Hand und als wolltest Du nach einem trockenen Jahr wieder irgendeine Schlampe vögeln oder von so 'nem Kotzbrocken mit einem gewaltigen Ding gevögelt werden und kauf' Dir 'ne Karte in Deinem nächsten Kino. Über Quentin Tarantino-Filme labert man nicht, die zieht man sich rein. Und wenn Du dabei so richtig high bist, dann fährt die Sache gleich doppelt so gut ein. Keine Angst, Nigger, wenn Du nicht alles kapieren solltest, was da abgeht, dann reiß Dir nicht den Kopf ab, das geht den meisten verfickten Arschlöchern so. Noch was, Mann, das ist hier nicht so von Typ zu Typ gesagt, beim Pissen im Scheißhaus von einem Coffee-Shop... Wenn Du Deinen dicken Arsch nicht baldigst in ein Kino oder eine Videothek schleifst, dann rate ich Dir, Dich in nächster Zeit vor dem schwarzen Mann in Acht zu nehmen... [Copywriter]

***

[NEWS] Soll man dem was hinzufügen? ;-) Ich fürchte, ich kann's nicht lassen.

Der Film fängt an, daß während dem erscheinen der Credits die Kamera ständig Jackie Brown verfolgt, wie sie durch den Flughafen geht. Anfangs steht sie auf einem dieser meilenlangen Förderbänder, nichts bewegt sich, außer der vorbeiziehenden Wand, gelegentlich zwinkert sie. Ich weiß, daß alleine als kultig zu bezeichnen, ist lächerlich, aber von da an wußte ich eigentlich schon, daß der Film einfach nur genial werden konnte.

Okay, ich kann's nicht leugnen, daß mir Tarantinos Stil gefällt und daß ich Samuel L. Jackson, Robert DeNiro, Bridget Fonda und jetzt natürlich auch Pam Grier super finde - aber ich denke, der Film ist einfach gut, da braucht's diese Verklärung gar nicht.

Über die Story will ich sonst nicht mehr verlieren, es geht um einige kleine Gangster und ebensolche Cops, die sich gegenseitig bescheißen und das Leben schwer machen, und sich dabei nicht besonders clever anstellen - sieht man von einem Teilnehmer ab. Wer das ist, ist sowieso einleuchtend, aber ich würde trotzdem sagen, schau' Dir den Film lieber an, um sicher zu gehen.

Du hast sicher schon überall gelesen, daß Tarantino mit "Jackie Brown" nicht unbedingt stur seine Linie weiterverfolgt, sondern etwas Neues vorlegt. Das wird zu einem gewissen Teil stimmen, es ist noch dialoglastiger und dreht sich nicht mehr so sehr um die Taten, sondern mehr um die Leute - und er nimmt sich mehr Zeit. Trotzdem, es bleibt ein Tarantino-Film, mit seiner Verliebtheit in die siebziger, die Drogen, den Schmuddel-Look, die Kleinganoven, in das "Rumniggern" und das "Wieviele Vier-Buchstaben-Wörter bringe ich in möglichst kurzer Zeit unter" (verabschiedet sich natürlich in der deutschen Fassung) und der Aufhebung von Zeit und Raum sowie Perspektiven. Konventionell geht es bei ihm garantiert nicht zu, und daß obwohl er sich zahlloser Klischees bedient.

Wie gesagt, über solche Filme labert man nicht lange, zumindest nicht in einer Filmkritik, die sieht man sich an. Und bei der Gelegenheit sollte man auch noch darauf hinweisen, daß - wie nicht anders zu erwarten - der Soundtrack mindestens ebenso gut ist und "Jackie Brown" zum Fest für die Sinne wird. Das beschissene ist nur, daß man den Leuten ständig beim Drogenmißbrauch zusehen muß... ;-)


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Last Update: © madLoOm 20.05.1998