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Mit:
Michael Douglas, Sean Penn, James Rebhorn, Deborah Unger, ...

Regie:
David Fincher

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Imdb
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Einspielergebnis

Trailer

Kritiken:
[more to come]

[NEWS] Die Mystery-Welle rollt. "Fletchers Visionen" machte es mit Humor, "The Game" setzt auf fröstelnde Spannung und gut plazierte Schockeffekte. Und David Fincher, der schon mit "Alien³" und "Sieben" Filme dieser Art vorlegte - wobei "Sieben" eindeutig sein bisher bester ist - scheint der ideale Regisseur dafür zu sein.

Mit Michael Douglas hat er einen kongenialen Partner für die Hauptrolle gefunden. Zwar sind die selbstzerstörerischen Rollen Douglas' altbekannt, weil er in jedem Film irgendwie völlig die Kontrolle über sein Leben verliert, um nachher geläutert aus dem Dilemma herauszukommen (wenn überhaupt) - aber in seinem Fall paßt das auf seltsame Weise. Auch wenn man meinen könnte, daß seine Filme dadurch berechenbar werden.

Conrad (Sean Penn) schenkt seinem Bruder Nicolas Van Orten (Michael Douglas), einem unermeßlich Reichen Industriemagnaten zum Geburtstag ein seltsames Angebot einer noch seltsameren Firma - Consumer Recreation Services. Nicolas, eigentlich ein Einzelgänger und nicht unbedingt umsichtig im Umgang mit seinen Mitmenschen, ein Arbeitstier, für den alles andere Zeitverschwendung ist, geht dennoch darauf ein und stellt sich bei der Firma vor, bewirbt sich um die Teilnahme an einem Spiel, das laut Firma sein Leben verändern kann. Was auch immer das Spiel ist, wann es anfängt, endet oder sonstige Informationen erhält er aber nicht. Kurz darauf wird er mit äußerst seltsamen Ereignissen konfrontiert, sein Leben verselbständigt sich und er begreift die Welt nicht mehr... Alles nur ein Spiel?

Der Film hat einen schönen Spannungsbogen, fangt ganz leise an und steigert kontinuierlich Tempo, Spannung und Grad der Verwirrtheit, die dem Zuschauer schon ein bißchen Konzentration abverlangt.

Schön der Anfang, wenn der Titel eingeblendet wird und in Puzzleteile zerfällt, mit einem ganz leisen, klimpernden Ton. Es folgt eine Einführung in das langweilige, einsame Leben von Van Orten und die mutmaßliche Ursache für dessen menschenfeindliche Art - bis es ganz plötzlich, mit dem Überreichen des Geschenks, interessant wird. Da beginnt der Film nur insofern vorhersehbar zu werden, als daß jede weitere Handlung Van Ortens ihn noch tiefer ins absurde, noch weiter weg von der Realität bringt

Gegen Ende wird "The Game" leider viel zu durchschaubar, was natürlich nicht zuletzt an gewissen Spielregeln Hollywoods liegt, die natürlich unabänderlich sind, wenn man erfolgreich bleiben will.


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Last Update: © madLoOm 15.11.1999