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[NEWS] Der Film öffnet mit einer wunderbaren Reise durchs All,
einer der schönsten Special Effects, die ich je gesehen habe.
Dann geht´s los, ein ständiges auf und ab einer kontroversen,
kritischen Story über das populäre Thema der Außerirdischen
und übertrieben pathetischer, kitschiger und rührseliger Szenen.
Noch nicht einmal, wenn
Jodie
Foster sie spielt, nützt das was. Anstatt sich auf ihr Gesicht,
ihren Ausdruck zu verlassen, muß sie gelegentlich die berühmten Worte
zuviel sagen. Und zerstört dabei leider ebenso viel wie genau jene Szene,
in der dieser Kontakt stattfindet.
Klar, daß dann dieser Film auch geteilte Meinungen provoziert.
Coco, der ihn
beim ersten Mal mit mir sah, war begeistert, obwohl er ihn doch teilweise zu
langweilig fand. Nicole,
Günter,
Stefan und ein
paar andere, die mich auch begleiteten, fanden ihn einfach langweilig. Altbekannte
Geschichte und noch nicht einmal Action, welche die Story vorantreiben könnte...
Man kann beiden zustimmen. Die Geschichte ist teilweise langatmig,
und der Konflikt nicht wirklich neu. Aber dem Bedürfnis nach Action
wurde ein bißchen Rechnung getragen, zu wenig natürlich, um
daraus einen Actionfilm zu machen. Was auch gar nicht notwendig ist, die Story
ist sonst sorgfältig gespielt und doch spannend erzählt. Die Faszination
und Angst der Menschen vor fremder Intelligenz kommt gut rüber. Und irgendwie
ist es gar nicht so schlecht, wenn mal wieder ein SF-Film ohne schleimige
Monster und Raumschlachten auskommt, sich einfach nur auf eine Idee konzentriert.
Um so ungewöhnlicher, daß er ausgerechnet aus Hollywood und
mit einem riesigen Budget daherkommt.
Daß der Film kein wirklicher Hit wurde, läßt sich
wahrscheinlich dadurch erklären, daß er zu langsam für
die Amerikaner und zu unausgegoren für Europäer ist. ;-)
Allerdings ist jeder selber schuld, der von Contact einen Actionfilm
erwartet und nicht darauf vorbereitet ist, daß
Robert
Zemeckis mit einer Portion Kitsch aufwartet. Siehe
"Forrest
Gump". Empfehlenswert ist er dennoch, würde ich sagen. Es tut gut,
ein wenig sachliche Aufmüpfigkeit gegen die Regierung und eine halbweg
dialogreiche Auseinandersetzung über die Existenz Gottes und dem damit
verbundenen Sinn der Religionen zu hören. Tröstet darüber
hinweg, daß den Amerikanern wieder einmal eine weltbewegende Rolle
zugewiesen wurde. |