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Mit:
Thomas Jane, Saffron Burrows, Samuel L. Jackson, LL Cool J, ...

Regie:
Renny Harlin

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Trailer

Kritiken:
[more to come]

[NEWS] Ich mag Renny Harlin nicht. Nein, Renny Harlin mag ich wirklich nicht. Da muss er mit "Stirb langsam II" die Kontinuität einer der besten Filmserien der Welt unterbrechen, dann baut er mit "Cutthroat Island" Mist, nur damit seine Braut Geena eine emanzipierte Piratin sein darf, dann langweilt er - munkelt man jedenfalls - mit "Tödliche Weihnachten" (wohl auch wieder seiner Geena zuliebe). Einzig "Cliffhanger" soll gut gewesen sein, dabei bin ich aber eingeschlafen.

Mit "Deep Blue Sea" setzt er diese Serie fort, dieses Mal war ich aber darauf vorbereitet, so dass der Film immerhin in die Kategorie "besser als erwartet" fällt. Was nicht viel heisst, da ich davon ausging, dass mir totaler Müll vorgesetzt wird.

So schlimm war's nicht, ausserdem wurde ich durch die Frage, was Samuel L. Jackson ("Jackie Brown") dort verloren hatte, einigermassen abgelenkt. Er ist allerdings auch schon wieder der einzige Lichtblick bei dem Gemetzel.

Na ja, okay, die Effekte waren auch ziemlich okay, die Haie kamen meistens wirklich gut rüber, bis auf ein paar Schnitzer, die aber verziehen werden können. - Wenn die Haie nur nicht so übertrieben dargestellt worden wären. Sie mögen zwar besser als bei "Der weisse Hai" gemacht sein, reichen aber lange nicht an die Klasse diesen Films ran.

Die Story hat's ja schon in sich. Nicht nur, dass eine haarsträubende Kette an Zufällen die Story erst ermöglicht, nein, es gibt auch eine Moral von der Geschicht'.

Wie kommt's denn dazu, dass die Haie die Chance erhalten, sich an jenen zu rächen, die sich an ihnen versuchstechnisch vergangen haben?

Zufällig soll gerade das Budget für die Versuchsreihe gestrichen werden, weshalb zufällig der Oberboss mit zur Station fliegt, was zufällig kurz vor'm Wochenende ist, an dem natürlich 98% der Belegschaft die Station verlassen. Zufällig braut sich ein Sturm zusammen (wobei man sich fragt, wie die Station, die zum grössten Teil kaum einen Metter über das Wasser ragt, ähnliche Stürme bisher überstanden haben könnte), zufällig wirkt diese Station, obwohl in das Projekt bereits Unmengen an Knete geflossen sind, total baufällig, und zufällig entschliessen sich die Haie genau in dieser Nacht, zuzuschlagen. Ihr erstes Opfer soll - obwohl der Sturm schon heftigst im Gange ist - mit Hubschrauber gerettet werden, doch zufällig versagt die Seilwinde, die den Mann an Bord hieven sollte, und zufällig...

Sehr originell, was?

Und die Botschaft? Natürlich, dass Gentechnik böse ist, sehr populär in unserer politisch korrekten Zeit. Ergo müssen auch alle dafür büßen, die sich mehr oder weniger aktiv daran beteiligt haben. Nur der Haidompteur und der Koch dürfen überleben, weil die beiden ja nicht wussten, was um sie herum geschieht.

Neee, ehrlich, rausgeschmissenes Geld, wenn man sich den Film im Kino ansieht. Eher was für eine lange Video-Nacht, so zum Schluss, wenn eh keiner mehr richtig zu sieht, oder die Hälfte schon pennt, oder man müde genug ist, um noch auf die Schockeffekte anzuspringen. :-)


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Last Update: © madLoOm 11.12.1999